Andy und Murphy in Weidelbach

In Weidelbach und um Weidelbach und um Weidelbach herum. Unterwegs mit den Hunden.

05.12.2018

Äpfel ok. ……..Fleisch, Wurst, Kuchen, etc. verschwindet auch falls vergessen wurde hochzustellen oder wegzuräumen. Aber das ich jetzt auch noch auf meine Kaki aufpassn muß? Und schön versaut das Hundebett 🙁

 

29.11.2018

Da ich mich irgendwann langweile immer die gleichen Wege zu gehen hatte ich mir abends vorher schon überlegt, ob ich heute nicht einmal den Quingel hochgehen soll, oben am Wald links abbiegen um wieder auf den Weg zu kommen der um den Brandweiher herum führt. Mit den Hunden vor der Tür, die gleich den gewohnten Weg durch die Trinkenbach wollten zögerte ich erst etwas, gab mir einen Ruck, überquerte die Hauptstraße und maschierte los. Mit „Rücken“ und ungewohnt kam ich schnaufend bei den letzten Häusern an.

„Hmmmm. Wo war mein Weg den ich abbiegen wollte? Beim Ehrenmal lang, eine Querstraße weiter unten oder doch etwas höher gelegen?“ Entschied mich für „höher gelegen“.

Weiter ging es steil hinauf. Den Hunden gefiel es. Gab es doch viel Neues zu erschnüffeln. Aber wo war nur meine Abzweigung? Ich fand sie nicht. Überlegte, ob ich nicht einfach querfeldein gehen sollte. „Lieber nicht. Zu viel Gestrüpp.“

Ich ging weiter und fing an die Landschaft die sich mir bot zu genießen. Erinnerte sie mich doch stark an das Rote Moor in der Hohen Rhön.

Und ich entdeckte eine größere Fläche mit Farn die mich doch sehr überraschte, da er meines erachtens doch eher sumpfige, schattige Plätzchen bevorzugt. Muss ich mich einmal genauer im Internet informieren, ob das so auch wirklich stimmt. Vielleicht gibt es ja auch Arten, die Licht und trockeneren Boden vertragen.

Nicht ganz aber fast oben auf der Kuppe, welch‘ Freude, erblickte ich glücklich endlich einen Weg der vom Berg hinunter führte. Und immer noch diese mir so zusprechende Landschaft.

Im Nachhinein habe ich darüber nachgedacht, warum mir dieser Spaziergang so viel Freude gemacht hat. Es war nicht nur diese urige Landschaft im Nebel, es war die absolute Stille dort oben. Hab‘ diese ruhige, so friedliche Atmosphäre eingesogen wie Atemluft. Und sie hat mir so gut getan. Manchem Weidelbacher hab‘ ich schon versucht  diese Empfindungen zu erklären. Im Sommer, hinter unserem Haus mit Blick auf’s Weidefeld oder unterwegs so wie heute. Bisher konnten sie es nicht wirklich vertehen und es kamen Sätze wie: „Wir sehen das immer, sind es gewohnt. Nichts besonderes für uns.“ Vielleicht kann man es auch nur so stark empfinden, wenn man lange weg gewesen ist, in einer Großstadt wie Frankfurt gewohnt hat, wo es immer irgendwo laut und hektisch war. Als junger Mensch findet man sich damit ab, später, mit Familie hat man ganz andere Schwerpunkte und ist abgelenkt und jetzt im Alter bin ich dankbar für jeden dieser Momente.

19.11.2018 Da Hans sich gestern doch weh getan hat gehen wir momentan wieder zu zweit. So auch heute Abend. Fahrradweg Richtung Roßbach kam hinter uns ein Auto angefahren, wir guckten, ob er, trotz Autoverbot, was manch‘ einen nicht abhält, an uns vorbei will. Er hielt aber an, stieg aus und fing an zu meckern. Warum wir diesen Weg benutzen, gäbe doch auch andere usw. Erst stutzig merkten wir schnell, was er von uns wollte. Uns gar nicht weiter drauf einlassend kam der Vorwurf, dass es, seit wir in Weidelbach wohnen, dort kein Wild mehr durch Anwesenheit glänzt.  „Es gibt nichts mehr zu schießen!“ spuckte er dann leicht säuerlich aus. Und warum wir immer so spät dort gehen müssen? Es war gerade mal 19.30 Uhr. Spät fängt bei mir um Mitternacht an, so mußte ich bei seiner Aussage lachen. Wir ließen ihn einfach stehen und gingen weiter. Wieder auf dem Rückweg sahen wir ihn nebst Auto auch nicht mehr. Gut so.

Natürlich stimmt es nicht wirklich, dass dort kein Wild mehr vorzufinden ist. Ansonsten wären die Wiesen nicht von Schweinen so zerwühlt.

Und natürlich stimmt es auch nicht, dass wir die Einzigen sind, die dort abends mit den Hunden gehen.

Wie dem auch sei, heute Mittag kam mir so der Gedanke, welcher Schildbürger da seine Streiche gespielt hat? Die Gemeinde, die einen Fahrrad- und Füßgängerweg anlegte, der Heimatverein, der eine Bank, zum Rasten einladend, aufstellte oder die Jagdgesellschaft, die fünf Meter oberhalb eines Fahrrad- Spazierweges und einer Sitzbank einen mobilen Hochstand errichtete? Halali.

Falls seit unserer Ankunft kein Wild mehr gesichtet. Wer bitte hat die Wiesen nahe Häusern so zerwühlt? Ich könnte Fotos rund ums Dorf machen, sie sähen kaum anders aus :(. Oberroßbach, Niederroßbach, Offdilln, Dillbrecht, Fellerdilln……auch nicht anders. Werden die Geschädigten eigentlich entschädigt?

 

 

18.11.2018 Heute muß Hans wohl einem anderen Hund begegnet sein, ist noch ausgewichen in die Apfelbaumwiese, fast schon vorbei macht Andy einen Sprung nach vorne und die Leine reisst. Außer Geknurre von drei Hunden nichts weiter passiert, aber Hans ist hingfallen. Weiß nicht, wie oft ich ihn schon gebeten habe bei Begegnungen mit anderen Hunden, oder auch bei FahrradfahrerInnen oder JoggerInnen Andy am Halti kurz zu nehmen, hat ja nie gefruchtet. Vorhin hat er immerhin zum ersten Mal zugegeben, dass er die Kraft einfach nicht mehr hat. Hoffe, er richtet sich jetzt danach und geht solchen Situationen aus dem Weg. Das Reißen der Leine ist natürlich auch so in Ding und dürfte eigentlich nicht passieren 🙁 .

14.11.2018 Abend

Überschüssige Hormone würde ich es einmal nennen. Ständig umgeben vom Duft läufiger Hündinnen, schnüffeln, sabbern, hin- und her rennen. Andy weiß zur Zeit nicht wohin mit seinen Bedürfnissen und reagiert sich ab. Bisher war es nur der alte Teppich, der noch im Kuhstall liegt. Da wird gekratzt, gescharrt, herumgekaspert, gescharrt, gekratzt und immer so weiter bis er sich dann irgendwann hinlegt. Heute Abend war es das gerade mal acht Wochen alte Hundebett, nicht ganz so stapazierfähig wie der Teppich.

Hab‘ es geflickt so gut wie ich konnte. Hoffe, es hält weitere 2 Monate. „Grmpft“.

14.11.2018 Mittag

Heute waren wir in Ewersbach. Auf dem Rückweg setzte mich Hans unterhalb des Sportplatzes ab und ich ging mit den Hunden entlang des Hauberges Richtung Buche.

Ich freue mch immer sehr Andy frei laufen zu sehen und versuche, so oft es geht, ihm dieses zu ermöglichen. Ganz oft sage ich zu ihm, wie viel besser er es haben könnte würde er so gut auf mich hören wie Murphy. Aber nein, Andy ist ein typischer Windhund. Wenn er etwas interessantes entdecken würde, wie zum Beispiel andere Hunde, Wild, freilaufende Schafe etc. wäre er ersteinmal weg. Da könnte ich rufen oder meine Trillerpfeife benutzen, es würde ihn nicht interessieren. Leider muss ich noch immer höllisch aufpassen und der einzige Vorteil den ich ihm gegenüber habe, ich bin größer.  Sehe zwar schlechter, erkenne aber noch „begierliche Objekte“, die sich weiter entfernt bewegen.

Freilaufende Schafe 🙁 trafen wir erst oberhalb des Reitstalles.

10.11.2018

Manchmal bin ich mit allen Dreien unterwegs, was allerdings schon etwas mühsam für mich ist. Dennoch klappt es hervorragend, so lange man aufpasst, dass sich Murphy und Moritz nicht zu nahe kommen.

 

Ab und an haben wir Moritz für ein paar Tage bei uns. Anfangs noch mit viel Gebell hat er sich mittlerweile angepasst.

 

Zum Einkaufen und wenn es zeitlich passt nehmen wir die Hunde mit. Auf dem Rückweg lasse ich mich von Hans absetzen und gehe mit den Vierbeinern nach Hause. In 43 Jahren hat sich vieles verändert. Neue Wege. Alte Wege die zugewachsen sind oder einfach mit eingezäunt wurden 🙁  .Viel mehr Bäume und Sträucher. Oder aus Bäumchen wurden Bäume wie zum Beispiel am ehemaligen Badeweiher. In meiner Kindheit noch Tannen nicht größer wie ein normaler Weihnachtsbaum sind sie jetzt riesig groß.

Durch die Trinkenbach Richtung Roßbach bis zur zweiten Bank und wieder zurück.

 

 

Von der Auerhahnshütte übers Weitefeld nach Hause.

Ein Weg, den ich noch nie gegangen, allenfalls früher einmal zu Pferd, geritten bin. Naürlich hat sich vieles verändert. Doch so langsam finde ich mich wieder zurecht.

Die Natur ist einmalig. Und ich liebe die Herbstfarben.

Für die Hunde bedeutet jeder neue, oder Wege die ich seltener gehe, ersteinmal Aufregung. Andere Gerüche, andere Duftmarken. Da geht es nach links, nach rechts und zügig voran.

Ein Waldmistkäfer war auch noch unterwegs. Meist findet man sie nur noch tot auf den Wegen liegen.

Die Hütte die ich entdeckte muß noch genauer in Anschein genommen werden. Dazu hatte ich heute keine rechte Lust. Wildschweine durchwühlen auch Wiesen ganz in Ortsnähe.

Ich genieße diese herrlichen Aussichten.

 

Andy
Oho, oho, welch‘ Sensation, schnell ging’s durch’s Dorf von Mund zu Mund,

in Weidelbach gibt es wieder einen großen Hund. 😀

Gabi ist zurückgekehrt, mit einem „Wuff“ fast wie ein Pferd.

Selbst bei der Dorfversammlung wurde er bedacht, ob nun nicht endlich Leinenzwang wäre angebracht.

In Ortschaften ist glaub‘ ich eh eine Pflicht. Freilauf für Hunde gibt es im Dorf bei uns nicht.

Doch seh‘ ich , ob grauweiß oder braun, Hunde ohne Besitzer man glaubt es kaum.

Auf der Hauptstraße, in den Gassen für uns verantwortungslos, sollte etwas passieren, das Geschrei wäre groß.

Im Feld und auch nur ist weit und breit niemand zu sehen, darf auch Andy laufen, seine langen Beine bewegen.

Ich wünsche mir sehr er fände eine Fellnase, denn unser Murphy ist zu alt, drum möchte ich fragen:

Wer mit größerem Hund mag uns ab und an begleiten? Am liebsten weiblich oder kastriert, eines von Beiden.

Zum Toben, rennen, einfach um Spaß zu haben. Andy würde sich freuen über einen Spiel-Renn-Tob-Kameraden.

Randnotiz: Nicht nur freilaufende Hunde, hier laufen auch Schafe frei herum, ab und an Kühe und machmal auch ein Pony oder Pferd. Und Hühnervieh.