Treffurt 2016/2015/2014

                                                    2016

Treffurt 2016 und  Abstecher nach Eisenach.

Alle nötigen Informationen zum Stellplatz stehen unter Treffurt 2015 weiter unten.

Am 10.5. erreichten wir Treffurt und, da nicht belegt stellten wir den Wohnwagen an unserem schon gewohnten Platz ab. Wir fühlten uns gleich heimisch und ich ging direkt mit den Vierbeinern an die Werra. Murphy die Wasserratte war gleich verschwunden. Wie aber verhält sich Andy am Fluss fragte ich mich? Anfangs noch zögerlich und durch Murphy animiert fand er sehr schnell Spaß am kühlen Nass und flippte regelrecht aus.

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Ich denke, das Schwanenpärchen ist noch das Gleiche wie vom letzten Jahr, nur die Nilgänse mit Nachwuchs sah ich hier zum ersten Mal. Ich zählte neun Küken. Mehr Andy und Murphy Bilder unter Andy ’s Seite, so wie ich endlich dazu komme, dort weiter zu schreiben.

Am nächsten Tag trafen wir Biene wieder. Habe mich richtig gefreut, da sie sicher auch dazu beigetragen hat, dass Andy jetzt bei uns lebt. Ich erinnere mich genau an das letzte Jahr, als wir uns begegneten. Anschließend ging ich mit Murphy spazieren und habe „Rotz und Wasser“ geheult, bewusst, wie sehr mir mein Murdog fehlt.

Am nächsten Tag kam Herrchen von Biene, der, fasziniert von Andy unseren Murphy übersah. Andy verwöhnt von Streichel- und Kuscheleinheiten bekam noch nicht einmal ein Leckerli ab. In diesen Momenten hat er mir so richtig leid getan und ich führe es mir noch mehr vor Augen, ihn ebenso oder noch mehr zu beachten wie Andy. Er wurde auch nicht eingeladen zusammen mit Biene am nächsten Tag in ihrem Garten herum zu toben 🙁 . Nachdem dann Biene Andy anknurrte entschied ich mich gegen die Gartenaktion und bin dann nachmittags ein wenig entlang der Werra spaziert.

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Habe ich eigentlich Eisenach unter Städte gelistet? Muss ich nachschauen.

Habe ich nicht und ich weiß auch nicht, ob ich eine Seite für diese Stadt anlege, obwohl ich jeden Besuch sehr genieße. Für uns immer ein MUSS in Eisenach: Bratwurst essen 🙂 .

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Und Bummeln in der Stadt macht auch Spaß.

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An diesem Banner kam ich ohne Erinnerungen an die Alte Oper in Frankfurt nicht vorbei Tolles Erlebnis!

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Einige weitere Fotos aus Eisenach.

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Nachmittags ging es zurück nach Treffurt. Geblieben sind wir vom  10.5.-13.5.2016. Am 14.5. vormittags fuhren wir bei merklich kühlerem Wetter Richtung Moritzburg.

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Treffurt 2015 Abstecher nach Eschwege, Eisenach und Creuzburg

 

99830 Treffurt, Unter den Linden, direkt an der Werra.

Keine Stellplatzgebühren. Strom 1€/1kWh, Wasser 0,50€/70 ltr. Entsorgung direkt am Platz. Vom 15.7.-31.7.2015 wegen Schützenfestes gesperrt. Hunde erlaubt. Gute Spazierwege. Keine Abfalleimer/Körbe auf dem Platz. Kanu fahren auf der Werra.

POS: 51°8’0“N/10°14’13“E

In Treffurt angekommen ging ich mit Murphy sofort an die Werra damit er sich nach der langen, heißen Fahrt im Wasser abkühlen konnte. Oh, dachte ich, wo ist sie, die Werra? Der Wasserstand war so niedrig, man hätte von einem zum anderen Ufer waten können. Ich hinter her ins Nass und empfand das seichte Wasser eher als lauwarm anstelle von abkühlen. Murphy genoss es sichtlich.

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Wir schlugen unsere „Zelte“ an der gleichen Stelle auf wie letztes Jahr. Im Schatten unter den Linden war es trotz Hitze wesentlich angenehmer als in Moritzburg.

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Stühle und Tisch nach draußen, herrlich 🙂 .

Treffurt 018Kurz vor Reisebeginn las ich im Internet eine Diskussion über Wohnwagen auf Wohnmobilplätzen und der ewige Vorwurf, dass wir, wo auch immer ankommend gleich Tische, Stühle etc. auspacken und „campen“ und es dafür die Campingplätze gibt. Nachdem wir unseren ganzen „Hausstand“ nach draußen verfrachtet und ich es mir in einem mitgebrachten „Sessel“ so richtig gemütlich gemacht hatte schweiften meine Augen über den Platz. An die Diskussion erinnert musste ich grinsen. Drei Wohnmobile hinter einander stehend belegten ihre Bewohner und Bewohnerinnen nicht nur den Platz unter den Markisen, nein, es genügte auch nicht der Platz vor den Markisen. Tische, Stühle, Liegen etc. waren mindestens zwanzig Meter vom mobilen Heim aufgestellt. Im Schatten unter den Linden. Mir ist es eh wurscht, es passte nur so gut 🙂 .

So lässt es sich leben……….

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……und so auch 😀

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Bilder vom Platz

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Der Weg direkt neben uns führt an die Werra und zum Bootsanleger.

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Karte für Wasserwanderer. Trotz Niedrigwasser traf ich auf Kanufahrer, die lachend,  fallend und nass die Böschung rauf kamen. Später kam ich drauf, dass es ihnen vermutlich so ergangen ist wie mir etwas später. Mit Murphy wieder am Wasser warf ich Stöckchen, machte einen Schritt nach vorne, versank mit einem Fuß im Schlamm, stolperte, kam aus dem Gleichgewicht und fiel ziemlich plump auf das Gras. Ich spürte, dass mir das nicht wirklich gut getan hatte, rappelte mich auf und begab mich leicht hinkend wieder zum Wohnwagen.

Zwerge auf Wanderschaft

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Creuzburg ist ca. 13 km entfernt Richtung Eisenach. Sie fiel mir schon letztes Jahr ins Auge.

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Eine Besichtigung stand an. Die Creuzburg von der Straße aus gesehen.Treffurt 057Treffurt 058

Parkplatzgebühren. Eintritt frei. Eingangsbereich Creuzburg.

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Sächsisches Geschütz 1691. Gußeisernes Falkonett. Rohrlänge 147 cm konisch verlaufend. Richtzapfen 19 cm ohne Korn. Kaliber 8 cm, Zündloch hinten oben. (Beschriftung Schild).

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Burgbrunnen.

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Prinz „Hans“ der edle Ritter :).  Weg hinunter zum Ort Creuzburg.

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Blick ins Tal von der Burg aus.

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Osttor. Vermutlich nach 1200 mit Beginn der planmäßigen Gründung der Stadt Creuzburg als Tor zur Stadt entstanden (Schild links Tor).

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Ehemaliges Backhaus. Vorderer Teil als öffentliche, kostenfreie Toilette genutzt.

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Gartenanlage mit alten Baumbeständen. Nach einer Tasse Kaffee für Hans und einer Cola für mich verließen wir die Anlage und fuhren zurück nach Treffurt.

Da wir schon letztes Jahr in Treffurt bergauf und bergab spaziert sind haben wir uns diese sportliche Übung 2015 erspart, sind aber noch einmal zum Schilderwald Ortseingang gefahren.

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Wir finden die Idee cool und lustig, bekam aber die Info von einer vorbeigehenden Frau die mir sagte, dass die direkten Anwohner überhaupt nicht begeistert darüber seien. Im Anschluss fuhren wir nach 37281 Wanfried. Murphy brauchte mal wieder Körner und wir bekamen den Tipp, dass man dort Hundefutter kaufen kann. Nachgefragt im Ort fanden wir das Geschäft in dem Plesseweg 6-10. Wie man sieht gibt es hier auch Gas.

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Wir bekamen ein Allergiefutter zu einem sehr günstigen Preis. Halb so teuer wie bei Fressnapf. Wir sprachen ihn drauf an und er sagte:“ Hier bei uns sind die Leute nicht bereit ein teureres Futter zu kaufen.“ Bei meinen Wölfen auch einmal ein billigeres Futter gekauft habe ich festgestellt, dass sie nicht satt davon wurden und ich viel mehr füttern musste und so bin ich halt wieder umgestiegen auf das Bewährte. Dieses Futter ist besser. Murphy wird bei gleicher Fütterungsmenge satt und verträgt es gut. Wir haben uns dann gleich noch einen 15kg Sack gekauft. Habe nicht überall drauf geachtet, aber Honig ist hier im Rewe z.B. 50/70 Cent billiger als in Altenstadt.

So wie auch letztes Jahr fuhren wir nach Eisenach. Schon vor einigen Jahren mit unseren Jüngsten die Wartburg angeschaut, ersparten wir uns auch dieses Mal eine erneute Besichtigung. Aber…….es gibt gute „Thüringer Bratwurst“ auf dem Berg. Und……wir hatten Hunger. Das hieß: Hinfahren.

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 Die Wartburg aufgenommen aus dem Auto heraus bei der Hinfahrt.

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Rechts von den Eseln, die vor sich hindösten, ist die Wurstbude. Sicher wegen der Urlaub- und Ferienzeit standen die Leute in einer Schlange davor. Zu voll. Wir hätten ewig warten müssen. Rückfahrt nach Eisenach.

Ein paar Gedanken zur Wartburg: Ein Besuch, wenn noch nie da gewesen, lohnt sich auf jeden Fall. Es gibt viel zu sehen und ich kann mich an einige „Oh, wie schön“ meinerseits erinnern. Ich würde mir auch noch einmal eine Führung antun, nur, bei so viele Menschen oder besser gesagt, unter so vielen Menschen fühle ich mich nicht wohl. Erinnere mich gerade an Neuschwanstein. Selbst damals war das Gedrängele nicht so groß wie hier an der Burg.

Wie man sieht, das Lutherhaus ist immer noch nicht renoviert. Bin mal gespannt, wann es fertig wird.

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Wir hatten Glück und es war Markt. So kamen wir doch noch zu unserer Bratwurst. Sie war riesengroß und sehr, sehr lecker.

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Es gibt noch vieles zu entdecken. Im Bachhaus waren wir im letzten Jahr. Auch sehr interessant. Wir beendeten unseren Nachmittag mit Kaffee und Cola.

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Zweimal gab es Unwetterwarnungen in und im Umkreis von Treffurt. Ich betrachtete mir die Linden und fand es überhaupt nicht mehr gut wo wir standen. Hans sah es sehr gelassen und da alle Anderen auch unter den Bäumen stehen blieben wurde ich etwas ruhiger bei den Gedanken an die bevorstehenden Gewitter. Die gab es dann auch, zogen aber an Treffurt vorbei, rings herum blitzte und donnerte es gewaltig, wir blieben verschont bis auf heftigen Regen während der beiden Nächte. Die Tage darauf waren wieder schön und sonnig.

Auch das Wasser geht manchmal zur Neige. Hans beim Kanister schleppen 🙂 .

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Kirschen in Nachbars Garten. Und, wenn schon unter den Linden stehend auch mal ein Foto „Unter der Linde“.

Treffurt 058 Treffurt 056Tags drauf fuhren wir nach Eschwege. Bericht zu lesen hier ⇒  http://wohnwagen-reisetipps.de/?p=3308

Freitag Abend sah ich sie hier bei den Gärten. Eine IW-Hündin. Ich freute mich tierisch und fragte, ob ich sie streicheln darf. Durfte ich. Ich durfte sie auch fotografieren.

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Trotzdem war es seltsam für mich und ich überlegte später, was mich an der Situation so störte. Ich hatte das Gefühl als schaue ich in „tote Augen“. Gut, sie kannte mich nicht. Ich schaute mir Fotos von anderen IWs an, von Rainer, Herrn Rösner, von meinen eigenen und immer sahen mich lebhafte, aufmerksame Augen an. Keine Ahnung woran es lag. Allerdings wurde mir von der Besitzerin erzählt, dass der Hund von morgens bis abends im Hause alleine bleiben muss, da sie und ihr Mann arbeiten gehen. Keine gute Voraussetzungen für einen Hund egal welcher Rasse. Sie zeigte auch keinerlei Interesse an Murphy. Meine IW’s feuten sich immer schwanzwedelnd bei Sichtung von Artgenossen.

Spaziergang entlang der Werra Richtung Eisenach.

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Es wurde immer lebhafter auf dem Stellplatz. Da Wochenende, Urlaubszeit und gutes Wetter zog es viele Leute in ihre Gärten. Auch einige Kanuten trafen auf dem Parkplatz ein. Es herrschte ein ständiges Kommen und Gehen. Schon der siebte Tag und nach einem Anruf bei Walter entschieden wir uns spontan am Samstag Vormittag nach Stumpertenrod zur Sternwarte zu fahren.

Mehr darüber hier: http://wohnwagen-reisetipps.de/?p=3055  letzter Bericht.

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Treffurt 2014

Kaum angekommen mein erster Spaziergang mit Murphy am Werraufer.

Gegenüber vom Stellplatz befindet sich eine Gartenanlage. Auch dort kann man sehr gut spazieren gehen.

Wie in Eschwege dominieren die Fachwerkhäuser die Stadt.

Von nun an ging es nur noch bergauf.

Schnaufend oben angekommen entdeckten wir die Normannsteinquelle. Ihr Wasser wird für die öffentliche Trinkwasserversorgung genutzt. Schade fanden wir die teilweise sehr baufälligen Gebäude die es ganz in der Nähe zu sehen gab.

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Durch verschlungene Gässchen ging es nun wieder bergab.

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Ja, ja, schon gut. Ich weiß, dass ich neugierig bin. Aber ohne meine Neugierde wäre einiges Sehenswerte unentdeckt geblieben.

Stadtkirche St. Bonifazius, Baubeginn ca. 1230.

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