Rom 2015

Unter den Juwelen der Antike ist Rom der Diamant (Goethe)

1. Rom Campingplatz

2. Rom mit Auto, Bahn und Hund

3. Rom mit Hund

Besichtigungen:  Basilika Santa Sabina all’Aventino, Circus Maximus, Kolosseum, Forum Romanum, Pantheon, Basilika Santa Maria sopra Minerva und Berninis Elefant,  Piazza Navona, Kapitolinische Museen, Engelsbrücke.

Nicht alle Fotos sind von mir oder Hans. Habe aber die Erlaubnis von unseren beiden Mitrombesuchern, sie zu veröffentlichen.

1. Rom Campingplatz

Campingplatz Village Flaminio, Via Flaminia Nuova, 821, 00189 Roma. http://www.villageflaminio.com/de/

Wir hatten vor Reiseantritt per Internet gebucht. Hunde, egal welche Größe, erlaubt. Ich betone die Größe, da ich bei der Recherche Camping/Stellplätze Rom einen fand, wo nur kleine Hunde erlaubt sind. Bei einem anderen Stellplatz waren Hunde überhaupt nicht erlaubt. Die Preise unseres Campingplatzes kann man im Internet nachlesen. Sie ändern sich bestimmt Jahr für Jahr. Für uns war Village Flaminio perfekt. Nicht überteuert für Rom, schattige Plätze, trotz dem täglichem Kommen und Gehen von Reisenden absolut ruhig. Auch abends und nachts. Ich habe es mir damit erklärt, dass man nach Rückkehr aus Rom einfach zu geschafft ist und die Abende ruhig ausklingen lässt.

Wir erreichten Rom am 15.9.2015, einen Tag eher als geplant. Für die Campingplatzbetreiber überhaupt kein Problem. Wir wurden freundlich begrüßt, zahlten für diesen einen Tag nach, bekamen eine kurze Anweisung und einen Lageplan des Platzes. Ganz schön voll. Von wegen „plenty of place“ 🙂  Große Auswahl an Stellplätzen gab es nicht, wir fanden dennoch ein schönes Plätzchen. Zwar hatte jeder Stellplatz seine Nummer, doch schon an der Rezeption wurde uns gesagt, dass wir uns auch an einen anderen Platz hinstellen könnten. Hauptsache wir stellen uns nicht auf die Plätze die für Zelte vorgesehen sind. Eingeteilt gab es Areale für Wohnmobile, Wohnwagen und Zelte. Zelte blieben für sich, Wohnwagen- und mobile standen bunt gemischt. Es herrschte ein ständiges kommen und gehen. Nie gab es irgendwelche Probleme wie: Das ist mein Platz, verschwinde. Jeder fand seine Nische. Woher kommst du?(hätte ich gerne in Latein übersetzt, wer kann helfen?) Quo vadis? Wo gehst du hin? Die wohl meistgestellten Fragen  🙂 . Es ist ja auch spannend zu erfahren wie andere ihre Reisen planen und so bekommt man mitunter wertvolle Tipps. Mit Murphy die erste Runde gedreht hatte ich sofort die Duschen und Toiletten in unmittelbarer Nähe entdeckt. Mit Fotoapparat bewaffnet schaute ich mir alles an und…… war sprachlos. Außer dass ich mit klassischer Musik empfangen wurde lasse ich die folgenden Fotos für sich sprechen:

FahrtRomCampingplatz 079 FahrtRomCampingplatz 080 FahrtRomCampingplatz 081 FahrtRomCampingplatz 082 FahrtRomCampingplatz 083 FahrtRomCampingplatz 084 FahrtRomCampingplatz 085 FahrtRomCampingplatz 086

Alles strahlte und glänzte und blieb strahlend und glänzend da immer geputzt wurde.

Es gibt einen Kinderbereich den ich so noch nirgends gesehen habe. Auch hier alles sauber. Die putzigen Waschbecken mit Füßchen ließen mich grinsen. Und diese Mini-Badewanne, Mini-Dusche und die Mini-Toiletten 🙂 , super!

FahrtRomCampingplatz 076 FahrtRomCampingplatz 077 FahrtRomCampingplatz 078 FahrtRomCampingplatz 075

Fotos vom Campingplatz. Wie ich gerade bemerkt habe, sind es nicht viele Bilder, die ich speziell vom Platz gemacht habe. Too busy  😀 . Noch nicht einmal eines von der Rezeption 🙁 . Wie man sieht, alle standen schön schattig. Direkt hinter uns die etwas größeren Pavillons. Etwas entfernt gab es die für 2 Personen, wo von wenigstens einer, wie wir aus erster Hand erfuhren, mit Schimmel befallen waren. Weniger schön. Der einzige Minuspunkt.

Rom 001 Rom 015 Rom 003 Rom 005

Waschmaschinen und Trockner. Spülgelegenheiten. Wieder alles sehr sauber. Auf dem Platz verteilt standen campingplatzeigene Wäscheständer. Zweimal wurde sich bei uns bedankt für das Festbinden bei etwas heftigerem Wind. Nur…..wir waren es nicht und rätselten, ob es vielleicht die Angestellten tun, wenn sie einen umgefallenen Wäscheständer sehen.

Rom 007 Rom 008 Rom 009 Rom 010

Katzen gab es einige und einmal nicht aufgepasst, schoss Murphy, am Wohnwagen festgemacht los und die Schnur der Laufleine riss. Weg war er. Gott sei dank war es eine der Katzen und nicht der Hahn. Das wäre anders ausgegangen. Dieser lief ganz oft um unseren Wohnwagen herum ohne scheu nach Krümeln suchend. Mittlerweile schlau geworden füttern wir keine Tiere mehr auf den Plätzen die wir aufsuchen. Erstens um Murphy nicht unnötig zu stressen und zweitens können diese Betteleien nebst Bettler ziemlich lästig werden.

FahrtRomCampingplatz 100 FahrtRomCampingplatz 090

Das rollende Hotel. Von diesem speziellen Hotel wurde mir erzählt und da ich mir darunter nicht wirklich etwas vorstellen konnte ging ich natürlich sofort hin um es mir genauer anzuschauen. Seit 70 Jahren gibt es dieses Hotel erfuhr ich. Hatte noch nie vorher etwas davon gehört. Mehr Informationen fand ich im Internet ⇒ http://www.rotel.de/

RomBushotelInsekt 001 RomBushotelInsekt 002 RomBushotelInsekt 003 RomBushotelInsekt 004

Wie gesagt, dieser Campingplatz ist sehr zu empfehlen. Besser kann es nicht sein. Und er ist zentral gelegen. Die Bahn sowie ein Supermarkt direkt in der Nähe. Und dort fanden wir essbares Brot. Ein wenig überspitzt geschrieben, aber das Weißbrot was wir während unseres Italienaufenthaltes kauften war echt gewöhnungsbedürftig. Und tags drauf trocken und hart.

Rom 148Rom 147

Was uns besonders auffiel war das Rindfleisch welches wir in Italien kauften. Es hatte überall eine sehr gute Qualität und es schmeckte lecker. Auch dieser Gulasch war köstlich. Wenn schon Italien, musste natürlich auch Mozzarella auf den Tisch. Wir probierten auch den von Büffeln. Er hatte eine seltsame Konsistenz und zerfiel schon beim Öffnen der Verpackung. Mir hat er geschmeckt. Zum Ausprobieren. Ansonsten ist er uns viel zu teuer.

Rom 002

Hätte ich fast vergessen. Natürlich gab es auf dem Platz außer den Stechmücken auch anderes Krabbelgetier. Diese Nymphen der Grünen Reiswanze entdeckte ich an den Blüten einer Hecke.

Rom 014 gutKäfer

Auf dem Rückweg von dem Rollenden Hotel sah ich diese Schrecke, so ganz anders gefärbt als die die ich von Altenstadt her kenne. Mit dem Fotoapparat ihr sehr nahe kommend sprang/flog sie, und das ziemlich weit, davon. Ohhhhhhhhhhhh! Was sah ich da? Die Farbe Blau? Ich war irritiert und suchte das Tierchen. Nicht einfach zu finden, doch ich hatte Glück. Vorsichtiger geworden näherte ich mich ihr nun sehr langsam und ruhig. Mir gelangen einige Fotos bis sie wieder wegflog. Dieses Blau der Flügel ließ mich nicht los. Erneute Suche, erneutes fündig werden. Noch einige Fotos und ich versuchte, sie für genauere Studien, einzufangen. Das gelang mir nicht und sie entschwand meinen Blicken. Kurze Überlegung und ein Nein. Keinen weiteren Stress für das Tier. Erst zu Hause erfuhr ich, welches interessante Insekt ich gesehen hatte. Eine Blauflügelige Ödlandschrecke. «Das Fluchtverhalten der Ödlandschrecken ist einzigartig unter den Springschrecken. Sie verlassen sich weitestgehend auf ihre Tarnung durch die Färbung und ducken sich entsprechend als Fluchtreflex auf den Boden statt, wie andere Schrecken, wegzuspringen. Erst bei einer sehr geringen Fluchtdistanz springen sie ab und fliegen einige Meter. Kurz vor der Landung schlagen sie einen scharfen Haken und nach der Landung ducken sie sich erneut in der Nähe von Steinen oder anderen Strukturen. In Experimenten konnte außerdem nachgewiesen werden, dass sich die Ödlandschrecken bevorzugt auf solchem Untergrund aufhalten, der ihrer Färbung entspricht.» Nachzulesen unter Wikipedia⇒ https://de.wikipedia.org/wiki/Blaufl%C3%BCgelige_%C3%96dlandschrecke

a c f g

 

2. Rom mit Auto, Bahn und Hund

Am 16.9.2015 machten wir uns auf den Weg zum Flughafen Ciampino.  Um 8.30 Uhr fuhren wir los, etwas früher als geplant. So dachten wir, blieb uns noch etwas Zeit um sich ein wenig umzuschauen. Gegen 10.00 Uhr sollte das Flugzeug landen. 1 1/2 Stunden für ca. 30 km passte. Passt sicher überall, nur nicht in Rom. Wir befanden uns anscheinend mitten in der morgendlichen rush hour. Und dann die Fahrweise der Italiener und speziell der Roller- und MotorradfahrerInnen. Grauenvoll. Für mich. Hans blieb ruhig. Auf einer unserer Fahrten durch Rom kollidierte ein Rollerfahrer mit einem Auto genau hinter uns. Was uns noch auffiel. Es wird keine Gasse für Polizei oder Krankenwagen gebildet.

Rom 003 Rom 006

Wir kamen kaum vorwärts und immer wieder schielte ich zur Uhr. Und jetzt auch noch verfahren? Navi sagte nein, Gabi sagte ja nachdem sie bemerkte wie sie sich vom Flughafen entfernten. Umkehren? Trotz Unsicherheit machten wir kehrt. Gute Entscheidung. Wir erblickten das Schild rechts abbiegen zum Flughafen und gleichzeitig ertönte mein Handy. Wir sind da! Wir auch. Wo steht ihr? Ah, wir sehen euch. Abzuholende entdeckt und anhaltend kam direkt eine Polizistin auf uns zu um uns wegzuscheuchen. Hans fuhr etwas weiter, hielt an, sie sprangen schnell ins Auto und wir fuhren los. Wir hatten nicht einmal Zeit uns richtig zu begrüßen. Wie schön sie bei uns zu haben. Trotz schattigem Platz war es tagsüber viel zu warm im Wohnwagen um Murphy einmal für ein paar Stunden alleine zu lassen. Nach der Erfahrung in Florenz mit Hund Bus zu fahren schien uns das für Rom keine gute Idee. Das hieß: Mit dem Auto in die Antike. Nichts für  die ängstliche Gabi. Die Meinung dazu der drei anwesenden Männer: In Rom muss man sich der italienischen Fahrweise anpassen. Schön. Hans passte sich an und wir kamen auch ohne Probleme dorthin, wo wir hin wollten. Ich, nicht nur von der Hitze schwitzend und einem Blutdruck von mindestens 180 geriet öfters in Panik während der Fahrten. Hans und ich waren schon einmal in Rom. Was uns bis heute kaum jemand glaubt, wenn wir es erzählen, standen wir damals für drei Tage mit unserem Wohnmobil auf einem ganz normalen Parkplatz für 1.00 €/24 Std. In Reiseführern liest man viel. Auch dass das Parken in Rom zum Albtraum werden kann. Empfohlen werden bewachte Parkplätze die zwischen 15.00 und 26.00€ kosten. Anscheinend nicht unbegründet.

Rom 123 Rom 122

Vor Jahren dachten wir, ok. die Saison ist vorbei, es wird nicht mehr so genau hingeschaut. Wohl ein Trugschluss wie ich mittlerweile gelernt habe: Rom schläft nie. Hatten wir nur Glück gehabt? Wir wollten es ausprobieren. Auf dem Stadtplan von Rom fanden wir die Straße wieder. In das Navi eingegeben, kamen wir genau dort an. Schon kurz vor Ankunft schien uns die Gegend vertraut. Und siehe da. Es gab immer noch diese Parkplätze. Auch etwas weiter oben. Ich hatte den Reiseführer studiert und auch gelesen, dass die Polizei nicht lange fackelt. Strafzettel gibt es nicht, es wird sofort abgeschleppt. Und das wird richtig teuer. So fütterte Hans die Parkuhr mit 4€. Sicher ist sicher. Alles war gut. Als wir nach einigen Stunden zurück kamen, war unser Auto noch da 🙂 .Von diesen Parkplätzen aus sind viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichbar. Nur nicht in einem Tag 🙂 .

Nachtrag: Gerade gestern gelesen, gibt es in Rom sehr wohl Knöllchen. Manchmal erscheint mir Italien als ein Land wo jeder schaltet und waltet wie er will. Man hört dieses, liest jenes und am Ende ist doch alles ganz anders, je nachdem, wo man sich in Italien gerade aufhält.

Die Jungs zogen am dritten Tag vormittags los und Hans und ich wollten uns einen ruhigen Tag gönnen. Meine Ruhe hielt nicht lange an. Ich wurde regelrecht unruhig. So gegen 14.00 Uhr hatte sich der Gedanke in mir gefestigt mich mit den Beiden zu treffen. Ich fragte Hans, ob er mich fahren würde, wenn ich rausbekäme, wo sie sich gerade aufhalten. Er sagte ja und ich rief an.  Danke Hans!!! Ein Treffpunkt Nähe Pantheon wurde gefunden und wir machten uns auf den Weg. Ungefähr noch einen knappen Kilometer vor dem Ziel stieß Navi an seine Grenzen. Links, rechts, Einbahnstraße, Durchfahrt verboten. Navi verlor die Übersicht, Hans nicht. „Hurra!“ Nach gefühlten hundert Mal um unser Ziel herumgefahren zu sein fuhren wir durch eine Straße die auf einem großen Platz Piazza Rotonda mit vielen Menschen endete. Wir wurden erwartet. Hans stoppte und ich stieg aus. Nun wollte Hans zurückfahren und drehen wurde aber mal wieder von einer Polizistin ausgebremst die sich vor unser Auto stellte und……ja was wollte sie? Hans verstand sie nicht und wir wurden aus ihrer Gestik auch nicht schlau. Hans stieg nun auch aus was sie noch mehr aufregte. Guter Letzt stieg Hans wieder ein, konnte drehen und fand auch ein schmales Gässchen und entschwand unseren Blicken. Später erzählte er uns, dass am Ende der Gasse in der  Linksabbiegespur ein Fiat 500 parkte. Weiter fahren war unmöglich. Nach etlichem Hupen und Hallo rufen kam eine Frau ans Fenster. „Un momento“. Dieser Moment, der gefühlt eine Ewigkeit dauerte mit drängelten Rollerfahrer hinter ihm, kam die junge Frau zeternd aus dem Haus und fuhr den Wagen weg. Er konnte links abbiegen, fuhr bis ans Ende dieser Einbahnstraße wo es nicht mehr weiter ging. Hans war gezwungen, über einen Bürgersteig /Fußgängerzone zu fahren um die Hauptstraße zu erreichen. Danach ging es weiter ohne Probleme bis zum Campingplatz. Hans Fazit über diesen Tag: Jede Gasse in diesen Gassen endet in einer Sackgasse.  :D. Zu Dritt waren wir einige Stunden unterwegs und nutzen für die Rückfahrt die Bahn. Von der Engelsbrücke aus hatten wir schon ein Stück zu laufen und alleine hätte ich die Station nicht gefunden. Sie liegt gut versteckt……..Wie angenehm die Fahrt doch für mich war und sooo entspannend. Ohne Hund ist das echt die bessere Alternative. Und die Bahn hat einen Haltepunkt beim Supermarkt direkt in der Nähe des Campingplatzes. Wir lasen aber ein Hinweisschild, dass man abends nicht alleine dort herumspazieren soll. Der kurze Weg von der Haltestelle bis zum Markt ist schon sehr düster und sieht nicht besonders einladend aus. Das ist allerdings Großstädte typisch. In Frankfurt bin ich einmal nachts alleine aus der Alten Oper kommend zur U-Bahn und habe mit geschworen, dies nie wieder zu tun. Unsere beiden Begleiter sind öfters mit der Bahn gefahren. Ihre Erfahrungen werde ich später noch aufschreiben.

20150917_151702 20150917_151940

Nun zu Murphy. In meinem Reiseführer stand das in Italien Maulkorbpflicht besteht. Wir hatten einen mitgenommen, den von Cora und sein Halti. Zu Hause getestet wurde er fast panisch mit Maulkorb so entschied ich ihm in Rom das gewohnte Halti anzulegen. Unsere erste Besichtigung führte uns zum südlichsten der sieben Hügel Roms, der Aventin. Auf unserem Weg dorthin wurden wir von einer italienischen Reiseführerin angesprochen, ob unser Hund das(Halti, für sie Maulkorb) bräuchte. Ich verneinte, sagte ihr aber, dass wir das mit der Maulkorbpflicht erzählt bekommen hätten. Alles Lüge, ihr Kommentar. Ich fragte nach Bus und Bahn und sie meinte, es würde am Fahrer liegen, wie er es eben handhaben würde. Mein Reiseführer scheint veraltet doch ich rate jedem Besucher mit Hund, sich vorab zu informieren, da die Aussagen sehr schwammig sind. So las ich, dass Laufleinen nicht länger sein dürfen als 1,50 Meter, wir unsere lang ließen und sich niemand daran störte. Zumal gerade an den Sehenswürdigkeiten immer die Polizei präsent war.

Rom 115

Unterschiede werden gemacht zwischen kleinen und großen Hunden. Kein Wunder, dass uns in Florenz kein Bus mitnehmen wollte in Begleitung eines Irish Wolfhound.  Unser Ypsilon. Ein Busfahrer erbarmte sich, vielleicht ein Hundefreund. Im Bus erzählte uns eine deutschsprachige Frau, dass Hunde Maulkörbe tragen müssen. Früher in den Oster- oder Herbstferien standen wir ganz oft am Meer mit unserem Wohnmobil auf normalen Parkplätzen und es wurde nie etwas gesagt, ob wir da standen oder den Hund am Meer frei laufen ließen. Es wurde toleriert. Und an den Stränden war die Saison vorbei. Alles schien verwaist, die Hotelanlagen geschlossen. Einheimische kamen zum Surfen, Fischer warfen Reusen aus und wie ich feststellte, war das Meer eiskalt. Das Überwinden zum Schwimmen dauert merklich länger als die Entscheidung das kalte Nass zu verlassen. Ruck zuck war ich draußen 😀 . Zurück nach Rom. Egal, wo wir mit Murphy auftauchten, wir wurden immer auf ihn angesprochen. Wie schön er ist. Und streicheln wollten ihn auch alle. Egal ob Einheimische oder Touristen. Uns begegnete nie Hundefeindlichkeit. Laut Reiseführer gelten in Italien Hunde bis zu 6 kg als Kleinhunde. Taschenhunde wie ich sie liebevoll oder mit etwas Ironie immer nenne. So nannte ich sie auch bei einer Amerikanerin die mir am Forum Romanum von ihrem Hündchen erzählte. Pocket dog. Sie kringelte sich fast vor lachen.

Rom 058 g

Ich habe wiederholt meine Fotos durchforstet aber nur diese beiden Bilder von Murphy in Rom gefunden. Wir waren wohl alle zu sehr mit dem Fotografieren der Sehenswürdigkeiten beschäftigt. Und nur aus diesem Grund habe ich dieses Bild mit Gabi und Hund veröffentlicht. Eines der Fotos welche ich normalerweise lösche 🙂 .

 

Unter den Juwelen der Antike ist Rom der Diamant. (J.W. von Goethe)

Sehenswürdigkeiten.

Ein paar Gedanken und Eindrücke vorne weg. Man liest viel und sollte sich von Vielem nicht erschrecken lassen. Rom ist laut. Nicht lauter als jede andere Großstadt auch bis vielleicht auf das ständige hupen, was selbst mich noch nicht einmal störte. Ewig lange Warteschlangen. Vatikan ja. Blick durch das Schlüsselloch Santa Sabina ja. Ansonsten mussten wir weder beim Ticketkauf noch bei Besichtigungen anstehen und warten. Rom ist voll. Wurde uns in Montefalco, unserem letzten Stellplatz vor Rom, von einem Wohnmobiler unter leichtem Stöhnen erklärt. Nun, Gabi neigt dazu, unter Menschenmengen in Panik zu geraten. Letztes Jahr nach Weihnachten begaben wir uns in die Innenstadt von Frankfurt um einen Artikel umzutauschen. Parkhaus war ok. Fahrstuhl nach oben auch. Ein paar wenige Schritte in diesem Gedränge und nichts hielt mich. Ich wollte nur noch raus. Und draußen erging es mir auch nicht besser. Die Fußgängerzone vollgestopft mit Menschen. Wir einen Weg gebahnt zum Auto und schnellstmöglich Frankfurt wieder verlassen. Dies zur Erklärung was ich unter Stadt ist voll verstehe. Gut, man kann die vielen Touristen nicht weg reden, aber es gab nirgend wo Gedränge, kein Schubsen und immer wieder fand man ein Mäuerchen oder eine Treppe abseits um sich ein wenig auszuruhen. Wir waren zweimal in Rom, im September und Oktober. Mag sein, dass es im Sommer anders aussieht.

Unser erstes Ziel war der Aventin, der südlichste der sieben Hügel auf denen das antike Rom erbaut wurde. Zuerst fiel uns der Fontana del Mascherone di Santa Sabina ins Auge und wir fragten uns, was es wohl mit diesen Herzen auf sich hat. Trotz ausführlicher Suche im Internet fand ich keine Antwort. Nun, dachte ich, es kann nicht schaden, ein Schlückchen Wasser zu trinken, zumal auch andere Touristen ihre Flaschen auffüllten.

Rom 059 Rom 058

Nun spazierten wir durch den Rosengarten und hatten einen herrlichen Ausblick auf Rom.

Rom 041 Rom 045 Rom 051 Rom 052 Rom 055 Rom 056 Rom 040

Basilika Santa Sabina all’Aventino. Eine der ältesten Basiliken Roms. Ausführliche Informationen unter folgendem link: https://de.wikipedia.org/wiki/Santa_Sabina

Rom 064Rom 063Rom 061Rom 060

Von hier aus führte unser Weg zum Circus Maximus.  Eigentlich schade, dass er mehr oder weniger nur noch von Joggern oder für Vierbeiner zum Gassi gehen benutzt wird. Eventuell für größere Musikevents. Mehr dazu hier⇒https://de.wikipedia.org/wiki/Circus_Maximus

Rom 069 Rom 070 Rom 072

Gegenüber sieht man die Ruinen der Caracalle-Thermen, eine gigantische Badeanlage, die nicht nur der körperlichen Reinigung diente sondern auch als Begegnungsstätte mit Bibliothek, Konferenzräumen, Läden und Restaurants.

 

Ganz oft, wenn ich mich, so wie hier in Rom, an historischen Plätzen befinde überkommt mich ein Gefühl der Nähe zu jener Zeit. Vielleicht im Hinterkopf noch Szenen aus Filmen wie Ben Hur von 1959. So weit ich gehört habe, wird er neu inszeniert. Der Denkmalschutz hat allerdings die Dreharbeiten im Circus Maximus verboten. Sicher eine gute Entscheidung.

Ausgrabungen am Circus Maximus.

Rom 120 Rom 121

Unser Weg führte uns längs des Platzes Richtung Kolosseum und Forum Romanum.

Rom 075Rom 078

Und dann steht man mit offenem Mund da um zu begreifen, was dir deine Augen vermitteln. Und wie am Circus Maximus fallen dir Szenen aus Filmen und Reportagen ein, die du gesehen und Bücher, die du über diese Zeit gelesen hast. Und dir wird bewusst: «Das Kolosseum ist nicht nur eine architektonische, sondern auch eine bis ins Letzte durchdachte logistische Meisterleistung.» (Diesen Satz habe ich übernommen aus⇒https://de.wikipedia.org/wiki/Kolosseum , ein wirklich sehr lehrreicher und interessanter Artikel über das Kolosseum). Und nun kommt die Qual der Wahl. Welche der vielen Fotos wählt man aus? Mir fällt das immer schwer.

20150918_13505320150918_140013

20150918_14281320150918_143534

20150918_14281620150918_143531

Links vom Kolosseum befindet sich unverkennbar das Forum Romanum, welches in einer Senke zwischen Palatin, Kapitol und Esquilin liegt. Hier zu sehen ?????und Titusbogen. Im Internet findet man tausende Fotos zu Rom und speziell auch zum Forum Romanum, nur leider ohne genaue Beschreibung. Wir dachten, dass Hunde erlaubt sind, dem war leider nicht so. Hans blieb mit Murphy draußen und wie er uns später erzählte, fühlte er sich beinahe auch wie eine Sehenswürdigkeit, da er so oft auf Murphy angesprochen wurde 🙂 .

Rom 077 Rom 080

Blick auf das Gelände. Zu diesem Tempel, in dem einige Statuen, leider beschädigt, standen kann ich leider auch nichts näheres schreiben. Er war rechts kurz nach dem Eingang. – So. Nun habe ich doch mal einen Reiseführer der etwas taugt. Es ist der Romulus Tempel. Und, wie ich mich erinnere, wurde mir von unserem menschlichen Reiseführer erklärt, dass es sich nicht um den Romulus handelt, den man kennt, sondern um ….und jetzt muss ich nachlesen, den frühverstorbenen, gleichnamigen Sohn des Kaisers Maxentius.

Rom 081Rom 083

Rom 086 Rom 087

 

RomPatrickMarcel 006 RomPatrickMarcel 004

Spaziergang im Forum Romanum. Beeindruckend auch hier die Baukunst. Fast mit Ehrfurcht steht man vor den riesigen Säulen.
Rom 088 Rom 089 Rom 091 Rom 093
Aufmerksame Zuhörerin, die ein wenig von der Vielfalt der Informationen überfordert war 🙂 .
a
Der schwarze Marmorblock,, Lapis Niger, soll der Legende nach das Grab Romolus bedecken.     ↓        ↓       ↓
Rom 094 Rom 096 Rom 100 Rom 095

Rom 104Rom 106

Es war heiß, sehr heiß und irgendwann stöhnte ich unter der Hitze und entschied mich den Ausgang aufzusuchen. Wir hatten ca. 35° im Schatten und ich will nicht wissen, wie die Temperaturen in der Sonne waren. Eingang gleich Ausgang dachte ich mir und ging zurück. Ich traf einen Händler und kaufte mir eine Imitation eines Strohhutes um meinen Kopf ein wenig zu schützen.

Rom 099

Puh. Geschafft. Nun wollte ich zu Hans und durfte nicht. Kein Ausgang am Eingang erfuhr ich. Drei Frauen durften durch die Absperrung gehen und ich fragte wieso sie und nicht ich? Es waren Angestellte. Zurück durch das ganze Forum Romanum wo ich kaum mehr laufen konnte und die Hitze mir so zu schaffen machte? Und wenn ich beim Ausgang nicht mehr zurückfinde zu Hans? Ich geriet mal wieder in Panik. Ich möchte zu meinem Ehemann, er wartet da vorne auf mich, klagte ich. Der Italiener, der mich so schroff zurückwies ließ sich herab und fragte mich, wo denn mein husband wäre. Ich erklärte es ihm und rief Hans und im gleichen Moment öffnete er mir und ich durfte raus. Ich bedankte mich herzlichst, ging zu Hans und bat ihn, mit mir zurück zum Eingang zu gehen. Der Italiener sah uns kommen. Ich zeigte auf Hans, mein husband und sein Gesichtsausdruck von „Interessiert mich alles nicht“ verwandelte sich in ein strahlendes Lächeln. Er kam auf uns zu, begrüße Murphy und streichelte ihn ausgiebig. Ich bedankte mich noch einmal und wir gingen einen Platz zu suchen wo ich mich ein wenig ausruhen konnte. Später erfuhr ich, dass sich der Ausgang in unmittelbarer Nähe vom Eingang befindet 🙂 . Blick vom Palatin, ein weiterer der sieben Hügel und ältester bewohnter Platz Roms,  auf das Forum Romanum.

RomPatrickMarcel 026 RomPatrickMarcel 027 RomPatrickMarcel 029 RomPatrickMarcel 033

Hans und ich fuhren…..nach Hause hätte ich beinahe getippt 😀 . Natürlich zum Campingplatz. Ich hüpfte schnell unter die Dusche und wir ließen den Tag geruhsam zu Ende gehen. Der nächste Tag sollte ein Ausruhtag werden, aber wie schon weiter oben beschrieben konnte ich nicht wirklich entspannen. Ich musste wieder in die Antike eintauchen :). Nachdem wir Hans entschwinden sahen warfen wir einen ersten Blick auf das Phanteon, eines der besten erhaltenen Gebäude des antiken Roms, den Göttern geweiht. Später als Kirche genutzt.

Rom 029 Rom 031

Wir setzen uns auf die Treppe des Brunnens von Giacomo della Porta, erbaut 1578, und ließen das Phanteon  auf uns wirken. Die sechzehn korinthischen Säulen und das 6, 50 Meter hohe Eingangstor ist sehr beeindruckend. Inschrift über der Vorhalle: «M[arcus] AGRIPPA L[uci] F[ilius] CO[n]S[ul] TERTIUM FECIT – Marcus Agrippa, Sohn des Lucius, hat dieses Gebäude errichtet, als er zum dritten mal Consul war».  Beim Betreten des Inneren wurde es mir leicht schwindelig. Wahrscheinlich war ich etwas geplättet durch Größe des Raumes und durch die riesige Kuppel mit den vertieften Kassettenfeldern.

Rom 035 Rom 036

Kein noch so gutes Foto kann dieses vermitteln. Man muss es einfach gesehen haben. So wie alles was wir uns in Rom angeschaut haben. Die gewaltige Kuppel hat einen Durchmesser von 43,45 m, das Kuppelauge, die einzige Lichtquelle, hat einen Durchmesser von neun Meter. Der Boden des Saales ist zum Zentrum hin geneigt damit einfallendes Regenwasser abfließen kann. Das Pantheon wurde auch als Grabeskirche verwendet.

Grabstätte des Malers Raffael                           Grabstätte König Umberto I

Rom 043Rom 039

Quellen zu diesem Text: https://de.wikipedia.org/wiki/Pantheon_(Rom) und MM-City Reiseführer Rom von Sabine Becht erschienen im Michael Müller Verlag.

Von hier aus ging es weiter zur Piazza della Minerva. Sofort fällt der Blick auf Berninis Elefantenskulptur, die einen Obelisken auf ihrem Rücken trägt. Galileo Galilei musste genau hier 1633 seinen Theorien vor der Inquisition abschwören. Warum der Elefant den Mönchen sein Hinterteil entgegenstreckt soll auf einen Streit beruhen, den Bernini mit seinen Auftraggebern hatte.

Rom 050 Rom 051

Hinter der Elefantenstatue befindet sich die gotische Kirche Santa Maria sopra Minerva.

Rom 053Rom 054Rom 055Rom 056

Zwei Medici-Päpste haben in der Kirche ihr Grab und die Heilige Katharina von Siena.

Rom 063 Rom 057

Ein ganz besonderer Moment für mich als uns Michelangelo begegnete. Ich wunderte mich wie so seine Marmorstatue des auferstandenen Christus ein Bronzetuch an gewisser Stelle trug. Wie wir erfuhren wurde es im Barock schamvoll hinzugefügt 🙂

. Rom 060

 

So, nun aber zur Engelsbrücke. Da wollte ich gerne hin und man(n) schloss sich mir an 🙂 . Wir gingen los bis einer meiner Begleiter fragte: „Was ist das denn?“ Unser aller Blicke schauten nun nach links in eine Gasse. Wow. Engelsbrücke vergessend ging es schnellen Schrittes zur Piazza Navona. Wow. Ohhhhhhhhhhhh. Ich wusste überhaupt nicht, wohin ich gucken sollte und dann war da noch ein Künstlermarkt. Ich war in meinem Element, rannte hin und her und staunte und staunte und Freude mich. Freude habe ich jetzt hervorgehoben und absichtlich nicht berichtigt. Diesen so gravierenden Fehler entdeckte ich beim Lesen des Berichtes und musste grinsen. Ich lese immer wieder einmal meine Texte um genau das zu verbessern, was mir hier passierte. Während ich schreibe verändere ich oft spontan die Sätze, Satzstellungen oder Worte. Eigentlich wollte ich schreiben: Und mein Herz war voller Freude. Ich überlegte, ob das nicht ein wenig übertrieben klingt und änderte es ab in: und Freude mich 😀 .So entstehen Fehler, über die, hätte ich sie auf einer fremden Home-Page gesehen, mich doch sehr gewundert hätte. Ich möchte nicht wissen, wie viele Wunderer sich auf meiner Seite tummeln 😀

Fontana del Nettuno              ⇓                                 ⇓                                ⇓

Rom 080 Rom 081

Fontana dei Fiumi

Rom 091 Rom 092

Kunst, Kunst, Kunst……wie schön……auf solch einem Platz könnte ich Stunden verbringen, mir jedes Detail ganz genau anschauen mit dem aller größten Respekt für die Künstler. Auch war ich hin und weg von den vielen Straßenmalern und ihren Werken.

Rom 083 Rom 084 Rom 085 Rom 088

Italienische Bücherei

Rom 071 Rom 072

Der Nussknacker und Gevatter Tod haben es auch bis zu der Piazza Navona geschafft 🙂 . Gevatter Tod natürlich in Anlehnung an die Scheibenweltromane.

Rom 074 Rom 078

Wir machten uns erneut auf den Weg zur Engelsbrücke. Ob wir heute noch ankommen? 😀 Durch kleine Gassen an Lokalen vorbei die sich unter anderem in irgendwelchen Innenhöfen befanden. So typisch Italien. Ich weiß :), dennoch kann ich nicht aufhören zu sagen, wie sehr ich diese Atmosphäre liebe.

Rom 100 Rom 103 Rom 104RomPatrickMarcel 125

Und zwischendurch eine Stärkung kann nicht schaden. Sehr gut hat es geschmeckt.

Rom 067aRom 070a

Unterwegs entstanden diese Fotos aus denen ich nicht ganz so schlau geworden bin. Vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen.

Rom 105 Rom 107 Rom 108 Rom 109

Piazza di Ponte S. Angelo. Geschafft. Ziel erreicht 🙂 .

Rom 114 Rom 112 Rom 115 Rom 117

Welchen der beiden Apostel ich hier fotografiert habe? Petrus oder Paulus? Mein Blick richtete sich mehr auf die Taube auf seinem Kopf und auch nur, weil es farblich eine Übereinstimmung gab und dennoch sehr unrealistisch auf mich wirkte. An für sich mag ich keine Tauben. Straßenmusiker sah ich während unseres Aufenthaltes selten.

Rom 111Rom 122

Zehn Engelstatuen zieren die Brücke.

Rom 127

 

Blick von der Engelsbrücke auf den Tiber.

Rom 119Rom 125

Rom 118

 

Von hier aus begaben wir uns auf den Weg Richtung Bahn. Jetzt noch die Engelsburg wäre zu viel gewesen. Am Tiber entlang erreichten wir die Piazza die Tribunali mit dem Palazzo di Giustizia.

Rom 129Rom 135

Rom 137 Rom 138

Es war schon fast dunkel als wir die Bahn erreichten, die, kaum eingestiegen, los fuhr. Denke mit Bus und Bahn unterwegs ist noch einmal ein Kapitel für sich. Kurz beschrieben weiter oben. Ich habe sie nur einmal und in Begleitung, die sich auskannte, genutzt. So lief ich mit ohne mich um Abfahrt wann und wo kümmern zu müssen. Ganz entspannt erreichten wir unsere Haltestelle und den Campingplatz.

Am nächsten Tag waren die Kapitolinischen Museen angesagt. «Das Kapitol ist der kleinste und bedeutendste der Sieben Hügel des antiken Roms. Als politisches und religiöses Zentrum der Stadt wurde er zum Symbol der Herrschaft Roms als Caput Mundi, die Welthauptstadt»(Quelle:http://www.aviewoncities.com/de/rom/kapitol). Ich hatte mich sehr darauf gefreut. Die Freude wurde getrübt durch einen schlecht gelaunten Ehemann. Mehr dazu möchte ich nicht schreiben, möchte es aber auch nicht unerwähnt lassen. Keine Ahnung was mit Hans los war, dabei hatten wir es so gut gemeint. Mit beiden Jungs unterwegs hatten wir ausgemacht, Hans an diesem Tag abends mit einem gemeinsamen Essen gehen zu überraschen. Diese Museen sind eine wahre Fundgrube für jemanden wie mich. Auch hier könnte ich Stunde um Stunde verbringen, würde mich nie satt sehen und immer wieder Neues entdecken. Eine kleine Auswahl an Fotos. Einige habe ich ausgewählt entweder mit Hans oder mir vor Statuen  um die Größe der selbigen zu dokumentieren.

Rom 025 Rom 026 Rom 028 Rom 066 Rom 073 Rom 092 Rom 128 Rom 135

Ich habe so viel Bildmaterial und überlege, ob ich für dieses Museum eine eigene Seite erstellen soll. Werde es erst einmal lassen und meinen Bericht fertig schreiben 🙂 .

RomPatrickMarcel 198 RomPatrickMarcel 199 RomPatrickMarcel 201 RomPatrickMarcel 205 RomPatrickMarcel 239 RomPatrickMarcel 241 RomPatrickMarcel 253 RomPatrickMarcel 255

Nein, ich bin noch nicht fertig 🙂 .

RomPatrickMarcel 292 RomPatrickMarcel 234 RomPatrickMarcel 262 RomPatrickMarcel 265 RomPatrickMarcel 240RomPatrickMarcel 268

Und hier noch zwei besondere Statuen. Die Erste ist berühmt, die Zweite gefällt mir besonders, da sie mich, warum auch immer, an meine IWs erinnert.

RomPatrickMarcel 211 RomPatrickMarcel 235

Ja, ja, Gabi. Mal wieder neugierig musste sie diesen Wandteppich, der an der unteren Kante leicht geknickt war, genauer betrachten. Sie interessierte sich für die Rückseite und nahm diesen Knick in die Hand und zog ihn etwas nach vorne um genauer schauen zu können. Intensiv mit Teppich beschäftigt erklang ein tiefes Senora! Und ein weiteres Senora!! Erst jetzt fühlte sie sich angesprochen und sah sich um. Genau hinter ihr saß ein Museumswärter. Ertappt. 😀 Sie entschuldigte sich und ging weiter.

Rom 013 Rom 014

Dieser imposante Platz vor den Museen, Piazza del Campidoglio, wurde von Michelangelo gestaltet. Leider wurde gerade eine Bühne und Bestuhlung aufgebaut und es war unmöglich den Platz im ganzen zu fotografieren. In der Mitte befindet sich eine Kopie eines Reiterstandbildes des Marcus Aurelius. Das Original befindet sich im Museum.

Rom 144

 

Oberhalb der Treppe sieht man die kolossalen antiken Statuen der Rossebändiger Castor und Polux. Im Hintergrund der Palazzo Senatorio.

Rom 151 Rom 159

Links und rechts der Treppe des Palazzo Senatorio ergänzte Michelangelo einen Brunnen mit Brunnenfiguren, eine Personifizierung des Tibers und eine des Nils. In der Mitte eine Minervastatue.

Rom 175 Rom 177

Rom 176

Blick vom Kapitolshügel auf Rom.

Rom 168 Rom 169

Mittlerweile schon spät geworden beschlossen wir die Rückfahrt und das Restaurant auf dem Campingplatz aufzusuchen.

Nachtrag: In den Kapitolinischen Museen hatten wir alle freien Eintritt ohne dass wir wussten, warum. Wir waren natürlich froh, dennoch hätte ich gerne den Grund erfahren, da, s.u. auf uns nicht zutraf.    ⇓                           ⇓                                      ⇓

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben in staatlichen Museen und anderen Sehenswürdigkeiten in der Regel freien Eintritt. Für junge Erwachsene (nicht nur für Studenten!) zwischen 18 und 25 gelten häufig reduzierte Eintrittspreise.
Am 1. Sonntag im Monat ist der Eintritt für alle Besucher gratis, am ersten Freitag im Monat ist abends bis 22 Uhr geöffnet. Ab einem Alter von 65 ist der Eintritt auch frei.

Wie schnell die Tage verflogen sind. Rom wird mich nie mehr loslassen, das weiß ich jetzt. Nach unserem ersten Besuch vor Jahren schon den Wunsch wieder hinzufahren ist dieses mal nicht anders. Keine andere Stadt hat mich je so beeindruckt.

Rom, I will come back!  Und dann gibt es in Italien auch noch Florenz 🙂 . Unsere erste Italienreise führte uns in diese Stadt, die ich in allerbester Erinnerung habe. Wären da nicht Hans Astronomie Treffen im Mai könnte man schon losfahren so wie die Pässe frei von Schnee sind. Im Moment noch Träumereien 🙂 .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.