Meura 2015

Meura 2015

Anfahrt. Ankunft. Spaziergänge Meura und Umgebung. Talsperre Leibis-Lichte. Porzellanmanufaktur Sitzendorf. Saalfeld. Gewitterwolken über Meura. Fohlenschau.

 

Wir wollten weg. Eigentlich wollten wir schon lange weg sein. Einen Strich durch unsere Planung machte der TÜV, der unser Auto durchfallen ließ. Durch eine größere Reparatur mit noch größeren Kosten und Aufenthalt in der Werkstatt mussten wir gezwungener Maßen zu Hause bleiben. Das Wochenende darauf nutze unser Großer das Gespann für einen Konzertbesuch auf dem Hockenheimring. Einen Tag eher als erwartet kamen sie zurück und uns hielt nichts mehr. Am 21.6.2015 packten wir und fuhren nachmittags los. Nach Meura sollte es gehen. Letzten Herbst waren wir schon einmal da und es war super. Kurzer Stopp an der Bank Bargeld holen nutze ich die Abwesenheit von Hans um den Navi nach dem Unterschied zwischen schnellster und kürzester Route zu fragen. Er betrug 80 km. Hans entschied sich für die Kurzroute und mir ist die Landstraße eh lieber als die Autobahn. Seit mehr als zwanzig Jahren fahren wir in den Vogelsberg zu den Astronomie Treffen. Doch die Dorfnamen, durch die wir nun fuhren, sagten uns nichts. Alles war fremd. Murphy wurde unruhig und ein Blick auf die Uhr zeigte, es ist Gassi gehen angesagt. Hans schaute nach einem günstigen Waldweg zum Parken und noch nie davon gehört, obwohl nur ca. 50 km von Altenstand entfernt, standen wir Nahe eines Wanderweges „Drei-Seen Tour  Freiensteinau“. Meura 008 Meura 009 Gewässer jeglicher Art und ich bin begeistert. „Wie schön es hier ist.“ Wir gingen ein Stück des Sees entlang und erfreuten uns an der Natur.

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Genau das richtige für Gabi. Die letzten Wochen etwas stressig wäre ich am Liebsten noch liegen geblieben für ein kleines Nickerchen. Naturschutzgebiet Rothenbachteich. Meura 025 Meura 029

Es half nichts, wir wollten ja noch weiter. Wir sahen eine Frau mit ihrem Sohn die uns zurief: „Vorsicht, hier ist alles voller Frösche!“ Hmmmm……Frosch-Krötenwanderung um diese Jahreszeit? Wir gingen auf sie zu und sahen es auch. Überall hüpften junge Frösche, kaum 1 cm groß auf dem Weg. Schwierig, sie zu fotografieren, habe es dennoch versucht. Das zweite Foto, obwohl verschwommen, habe ich hochgeladen zum Veranschaulichen, wie klein diese Hüpfer waren. Dieser Frosch sitzt auf einer Kinderhand.

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Wir zogen weiter. In einem Dorf sah ich einen Bleistiftzaun. Zu schnell vorbei für ein Foto und, was ich auch zu Hans sagte: „Würden wir überall stoppen wo ich etwas interessantes sehe, kommen wir nie an.“ Zumal ich anfing über die manchmal so eigenartigen Ortsnamen w. z. B.“ Bös-Gesäß“ nachzudenken die man sicher auch dokumentieren kann. So ging es den Vogelsberg rauf und runter, die Landschaften und Straßen änderten sich kaum. Hoch, runter, hoch, runter. Plötzlich sahen wir bekannte Schilder. Poppenhausen, Ostheim, Schwarzes Moor. Wir waren in der Rhön. „Wir kommen sicher gleich beim Rewe vorbei, da, wo es so gute Mini-Haspel gibt.“ Die Straße kannte ich und siehe da, Rewe und Parkplatz. Da Sonntag und geschlossen fuhren wir dennoch auf den Parkplatz um uns zu stärken. Wir hatten Hunger. Gesättigt ging es nun durch die Rhön. Berg auf, Berg ab. Ob wir heute noch ankommen? Insgesamt waren es nur 200 km und wir hatten reichlich Zeit. Nur, es wurde immer später und später und die Straßen schlechter und holpriger. „Wo sind wir eigentlich?“ fragte ich Hans ab und an. Wir wussten es nicht, außer dass wir uns mittlerweile im Thüringer Wald befanden. Kurzroute bedeutet anscheinend auch alle größeren Ortschaften zu vermeiden. Plötzlich wurde ich aufmerksam. Hörte Vogelgezwitscher während der Fahrt bei leicht geöffnetem Fenster. Staunen. Auch Hans fing an sich zu wundern. Ist es  so ruhig hier? Sicher nicht ruhiger wie anderorts im Thüringer Wald. Des Rätsels Lösung ließ uns grinsen. Warum auch immer, das Radio war ausgeschaltet. Ansonsten läuft es ständig mit. Öfters mal ohne und man hört vielleicht auch einmal wie sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen. 😀 Wir fuhren durchs Schwarzatal und stellten fest, dass wir nicht für alles Geld der Welt hier wohnen möchten. Ich kann es schwer in Wort fassen, warum wir so empfanden. Die Häuser an der Straße, die sich durchs Tal zieht hinterließen ein bedrückendes Gefühl. Es war nicht stimmig. Es war als gäbe es dort keine Menschen und keine Tiere. Wie ausgestorben. Wir erreichten Meura gegen 20.00 Uhr. Beim öffnen des Wohnwagens sah ich, dass durch die teilweise schlechten Straßen der Kühlschrank aufgesprungen war und sich Eingefrorenes nebst Marmeladegläsern und Wurst auf dem Boden verteilt hatte. Gott sei dank war alles heil geblieben und so brauchte ich es einfach nur wieder einzuräumen. Gegen 21.00 Uhr fing es an zu regnen und hat seither nicht wirklich aufgehört.

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Dieses Bild bot sich uns am frühen Morgen des nächsten Tages. Später zogen noch dunklere Wolken auf mit heftigen Schauern und ständigem Nieselregen. Laut Internet 4,9 km sagte uns das Navi 9,8 km bis zum nächsten Rewe. Navi hatte recht. Aber wo ist Rewe? Rewe ist nahkauf und nahkauf ist Rewe. Mit diesem Wissen findet man auch Rewe. Einkaufen ist gewöhnungsbedürftig. Frau steht schon einmal fünf Minuten vor der Eingangstür wartend, dass diese sich öffnet. Wie heißt es so schön: Selbst ist die Frau. In diesem Falle: Türe eigenständig aufdrücken. Im Laden der erste Schock. Kleiner geht es nicht. Und finden tut Frau auch nichts und schaut sehr verwundert auf die Schwangerschaftstests, die hier im Laden angeboten werden. Die gibt es bei Rewe in Altenstadt nicht. Hans hat Brot, Wurst und einen Staubkamm gefunden. Ich entdeckte in der Fleischtheke Sauerkraut und Rotkraut abgepackt in Plastikpellen wie Fleischwurst, nur etwas dicker. Da wir etwas länger in Meura bleiben wollen versuche ich beim nächsten Einkauf ein paar Fotos zu machen. Nach -zig hin-und her und zwischen den Regalen gerenne werde ich leicht unruhig. Wo sind die Schokoladenplätzchen? Und meine Zigarettenmarke gibt es auch nicht. Und es gibt auch weit und breit keine größere Stadt mit größeren Läden. Verzweiflung die sich langsam auflöst. Wir sind verwöhnt. Verwöhnt von einem Service und einer riesengroßen Auswahl an Konsumgütern. Nahkauf ist hier nicht mehr als für uns ein Tante Emma Lädchenen. Und liebe ich nicht Tante Emma Lädchen? Schwärme ich nicht ab und zu davon, wie schön es früher war? Mir wird bewusst, dass ich diese Atmosphäre genießen sollte anstatt innerlich zu meckern. Ich werde ruhig. Die freundliche Verkäuferin zeigt mir die Plätzchen und läuft drei Mal durch den Laden für eine Kundin an der Kasse, die nach diesen Artikeln fragt. Und immer mit einem Lächeln im Gesicht. Nahkauf, ich komme wieder. Mit einem Lächeln im Gesicht.

23.6.2015 Heute morgen sieht es schon besser aus. Frau erblickt blauen Himmel und freut sich sehr.

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Die Pferde sind auch schon unterwegs.

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Da wir Hundefutter brauchten recherchierten wir im Internet und fanden einen Fressnapf in 07318 Saalfeld, Mittlerer Walzenbach Nr. 10,  ca. 20 km von Meura entfernt. Man kommt in ein Gewerbegebiet mit guten Einkaufsmöglichkeiten. Bevor man rechts abbiegt zum Einkaufen sieht man geradeaus eine Star Tankstelle mit günstigem Benzinpreis. Unser Auto wurde gefüttert bis zum „geht nicht mehr.“ Erledigt was zu erledigen war begaben wir uns auf die Rückfahrt und hielten auf einem Plateau an. Ich wollte ein paar Meter mit dem Hund laufen und die schöne Aussicht genießen.

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Meura 019Anscheinend kein frischer Mäusegeruch ignorierte Murphy den Spazierweg der Nager. Hat er „Maus in der Nase“ kann er buddeln wie wild ohne jemals wirklich eine aufgestöbert zu haben. Ich erinnere mich an meine Irish-Wolfhound Hündin Aislinn, die während eines Spaziergangs an der Leine eine Maus schnappte und nicht wirklich wusste, was sie damit anfangen sollte. Mäuschen kam mit einem Schrecken davon und verschwand im Gras. In der Mäusezeit meiner Tochter und mir entwischte auch eines. Wir fanden es klatschnass geleckt aber heil zwischen den Vorderpfoten meines IW’s Ypsilon.

Eine gute viertel Stunde später waren wir wieder in Meura. Hans hatte sich an das kleine Lädchen im Dorf erinnert und uns am Morgen ein schönes Stück Fleisch gekauft. Während des Kochens und Essens hat es wieder stark geregnet mit Hagel. Die Wälder dampfen 🙂

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Jetzt beim Tippen gegen 17.00 Uhr Sonnenschein und leicht bewölkter Himmel. Hans noch beim verspäteten Mittagsschläfchen habe ich gespült und werde mir jetzt den Hund schnappen. Raus aus den vier Wohnwagenwänden und das schöne Wetter genießen. Links nach Meura rein gehe ich rechts die Straße lang bis zur Fahrbahnverengung und wechsle auf den Fahrradweg. Einige Meter weiter führt ein Weg entlang der Pferdekoppeln. Den nehme ich und höre Hufgetrappel hinter mir. Frage, ob sie auch diesen Weg nehmen. Tun sie und ich halte Murphy kurz. Bedanken sich, ein kleiner Plausch und sie sind an uns vorbei. Murphy nahm weiter keine Notiz von ihnen.

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Erinnerungen an meine Jugendzeit. Mit fünfzig Jahren am Ostseestrand auf dem Rücken eines Pferdes nahm ich mir vor, mich mit sechzig noch einmal auf eines drauf zu setzen und gucken, ob so ein leichter Trab und ein kurzer Galopp noch machbar sind. Nächstes Jahr wäre es so weit. Ob wir dann auch hier sind? Nun, in Altenstadt und drum herum gibt es einige Reiterhöfe………….

Ich ging den Pferden hinterher die irgendwann aus meinem Blick verschwanden. Dafür entdeckte ich oben am Waldrand eine ganze Herde Haflinger.

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Von der Straße aus gesehen wusste ich, dass unser Weg auf einen anderen traf, der  zurück zum Gestüt führt. Etwas durchweicht von etlichen Hufen erinnerte ich mich gelesen zu haben: „Achtung. Triebweg.“  Hmmm…..wenn nun hundert Pferde im Galopp auf mich zukommen gibt es wohl kein entrinnen. Auf die Koppel ausweichen, die durch ein mit Band und Elektrozaun meiner achtens dürftig gesicherte Umzäunung, schien mir auch nicht das Wahre. Der Gedanke verflüchtigte sich so schnell wie er aufgekommen war. Abends gegen 18.00 Uhr werden keine Pferdeherden auf die Weiden getrieben. Möchte niemanden anraten, so Leichtsinnig mit diesen Gegebenheiten umzugehen wie ich es tat. Für den nächsten Spaziergang suche ich mir einen anderen Weg.

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Ich ging unter der Brücke durch, leinte Murphy an. Gerade aus geht es zum Gestüt. Links zum Stellplatz.

Meura 051 Meura 053 Angekommen welch‘ eine Freude, unsere Nachbarn vom letzten Jahr sind wieder da 😀 .

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3. Tag. Morgens grau und wolkig entschlossen wir nach spätem Frühstück mit Brötchen und selbstgemachter Erdbeermarmelade uns die nahegelegene Talsperre Lichte-Leibis anzusehen. Fast in den Startlöchern sprang Hans auf. „Das muss ich  mir ansehen!“ Fragend sah ich ihn an. Ich konnte nichts weiter sehen, wie einen LKW mit Hänger auf dem ein weiteres Fahrzeug stand.

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Hans verschwand ohne weitere Erklärung. Ob er mir überhaupt zugehört hatte? Ich sah und hörte ihn mit dem Fahrer reden.

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Die Geschichte zu den Fotos erzähle ich später. Hans ist gerade draußen sein Teleskop aufbauen.

Nun hier die Geschichte erzählt von Hans: „Nachdem ich die Fahrzeuge entdeckt habe und meine Neugierde mich drängte mir das Ganze anzuschauen ging ich zum Parkplatz und sprach die Fahrer an. Dabei erfuhr ich, dass beide Fahrzeuge Oldtimer waren, wobei der Ältere ein Opel Blitz, Baujahr „19paarundvierzig und etwas“ war und aus Meura stammte. Er stand im Nachbarort und wurde dort restauriert. Zufällig erfuhr der Sohn des ehemaligen Besitzers davon und überzeugte die Gemeinde Meura und seine Familie dieses Fahrzeug zurückzukaufen. Es gelang und, wegen Rangierproblemen im Ort, luden sie den LKW auf dem Parkplatz vor uns ab um ihn mit einem Radlader in sein zukünftiges zu Hause zu bringen. Selbstständig fahren war wegen Vergaserproblemen noch nicht möglich.“

Nachdem Hans zurück kam fuhren wir nach Unterweißbach. Im Ort den Parkplätzen folgend: 7,6,5,4,3,2 ist man beim Ersten an der Staumauer. Sehr mächtig mit einer Gesamthöhe von ca. 100 Metern gehört sie zu den höchsten Deutschlands. Ich dachte darüber nach wie die Einwohner empfinden direkt vor dieser zu leben. Bilder von Rissen, Druck des Wassers und Dammbruch in meinen Gedanken mochte ich hier nicht wohnen.

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Ein Ehepaar mit Mops zeigte uns den weniger steilen Weg zum Stausee. Wir brachen ab, da uns selbst dieser zu mühsam war. Hans mit „Fuß“ und Gabi mit „Rücken“ hatten Bedenken anschließend überhaupt nicht mehr gehen zu können. Ehepaar erklärte uns einen besseren Fußweg liegend in Richtung Oberweißbach. Wir fanden einen Aussichtspunkt mit Hütte und Blick auf Unterweißbach. Nichts zu sehen vom Stausee.

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Wir fuhren weiter bis nach Oberweißbach. Nachgefragt hieß es, wir müssen zurück. Ich musste innerlich lachen. Ehepaar nebst der Oberweißbach-Befragten erzählten uns von einer S-Kurve auf die wir achten sollten. Für uns bestand die ganze Straße nur aus S-Kurven ohne einen einzigen Unterschied. Zu guter Letzt fanden wir es dann doch. Wir parkten in einer Ausbuchten gegenüber einer Durchfahrt verboten Straße, überquerten sie und mein Alptraum begann. Die Menschen, die hier wohnen finden anscheinend alle Wege einfach zu gehen. Auch dieser Weg war für uns steil. Ich hatte zu kämpfen, meine Beine wollten nicht mehr und meine Schritte wurden immer kleiner. Nach jeder Kurve dachte ich, endlich oben. Und endlich oben sahen wir nichts außer Bäume. Nun ging es etwas abwärts und plötzlich sahen wir Wasser. Ich machte Fotos und sagte zu Hans:“ Jetzt gucken wir da noch einmal und wenn nicht mehr zu sehen ist, setzen wir uns einen Moment hin und gehen wieder zurück.“ Ich war fix und alle.

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Im gleichen Moment in dem mir Hans zustimmte sagte er: „Ich sehe da unten die Staumauer.“ Ich rappelte mich auf, konnte aber nichts mehr wirklich genießen. Mir war schlecht. Und ich dachte an den Rückweg.

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Meura 056Was ich allerdings noch bemerkte, ich hatte überhaupt keine Höhenangst. Egal, wo wir an diesem Tag waren und wie nahe ich mich am „Abgrund“ befand und in die Tiefe schaute, diesbezüglich ging es mir super. Für Jene, die jetzt vielleicht denken, ich stelle mich an, so tragisch kann es nicht gewesen sein, eine kurze Erklärung: Probleme mit dem Rücken hatte ich schon immer. Seit einigen Jahren habe ich eine Platinplatte im Nackenbereich. Die Schmerzen sind weg aber die geschädigten Nerven bleiben geschädigt und manchmal tun meine Beine nicht, was sie tun sollen. Sie streiken. Und solche Touren darf ich eigentlich nicht machen. Nur manchmal fällt es mir schwer, dies zu akzeptieren. Den halben Weg zurück ging es mir langsam besser und ich sagte zu Hans: “ So etwas mache ich nie wieder.“

23.43 Uhr. Hans ist draußen, Sterne gucken. Ich habe mir etwas früher den Mond angeschaut. Fantastisch. Ich war wie immer begeistert. Werde es auch nie leid mir La Luna zu betrachten. Hans hat Fotos gemacht, bin gespannt, wie sie geworden sind. War kurz draußen. Langsam bewölkt es sich. Eine halbe Stunde noch, meint Hans. Es ist durch den Mond einfach zu hell für gute Sternebeobachtung.

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Fast noch hell war der Mond gut zu beobachten. Die Fotos entstanden so gegen 22.00 Uhr.

25.6.2015 Wieder ein wunderschöner Tag mit viel Sonnenschein. Keine größeren Aktivitäten außer einem Einkauf bei nahgut. Heute sahen wir in dem Lädchen gleich vier Verkäuferinnen und Gabi mit einem Lächeln im Gesicht. Ich machte meine Fotos von dem hier verkäuflichen Schwangerschaftstest und dem Sauer- und Rotkraut in Pellen. Anscheined lebe ich in der Zeit etwas zurück wo es diese Tests nur in der Apotheke zu kaufen gab. Mittlerweile erhält man sie auch in Reformhäusern. So ist es doch nicht so außergewöhnliche, wie ich dachte.

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Bevor wir bei nahkauf auf dem Parkplatz ausstiegen sah ich rechts an einem Gebäude die Aufschrift „Porzellanmanufaktur“. Nach dem Einkauf ging ich zu dem Gebäude hin. Die Eingangstür war abgeschlossen. Geradeaus sah ich ein weiteres Gebäude und rechts von mir ein Fabrikgelände.

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Meine Neugierde war geweckt und ich betrat das Geschäft. Wow, wo war ich hier?

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An für sich mache ich mir nichts aus „edlem“ Geschirr, hier aber war ich begeistert von all dem was ich sah. Der künstlerische Aspekt trat in den Vordergrund.

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Ich entdeckte und staunte immer mehr. Nun war auch Hans eingetroffen und genau so begeistert wie ich. Und nebenan kann man sein eigenes Porzellan in Workshops herstellen.

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Würde ich dort wohnen hätte ich längst einen dieser Workshops besucht.

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Für „Weihnachten“ ein extra Raum. Wie gesagt, ich bin kein Fan von Porzellan allgemein, aber schon alleine die handwerkliche Kunst verdient Respekt. Ein Besuch lohnt sich.

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Wer hätte schon vermutet hinter dieser Eingangstür solche Kostbarkeiten vorzufinden? Ich nicht.

 

 

 

Bummeln durch Saalfeld

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Johanneskirche Saalfeld

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Mehr über diese Kirche erfährt man hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Johanneskirche_(Saalfeld)

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Kaffee und… nein, dieses Mal keine Cola, ich hatte Lust auf einen Kakao mit Schlagsahne. Sehr, sehr süß. Als wir dann bezahlten und ich auf der Rechnung las: 90 Cent für ein Klecks Sahne die aus der Sprühdose kam fand ich das schon leicht unverschämt. Nun denn, das Ganze hat ja auch etwas Positives. Kakao ist für die nächste Zeit gestrichen. Früher hatte ich immer mal so Phasen, wo ich ihn gerne getrunken habe. Irgendwann hat er mir nicht mehr geschmeckt. Wie ich gemerkt habe, hat sich daran nichts geändert.

Zweiter Spaziergang auf dem Plateau zwischen Saalfeld und Meura.

Wir fanden diesen wunderschönen Platz als wir unterwegs waren und Gassi gehen angesagt war. Dieser hier schien uns geeignet für mich. Schön eben ohne steil bergauf.

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Ist es nicht wunderschön hier?

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Himmel während eines Gewitters über Meura

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Ich liebe diese Fotos. Oft spiegeln Bilder nicht unbedingt das wieder, was wir mit den Augen sehen, hier war es einmal umgekehrt. So spektakulär wie auf den Fotos habe ich den Himmel nicht wahrgenommen.

Auch das kann ,man hier: Segway.

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Fohlenschau 27.6.2015

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Habe nur diese beiden Fotos hochgeladen. Die restlichen gibt es auf meiner Pferdeseite: http://wohnwagen-reisetipps.de/?p=569

Am Sonntag packten wir und fuhren los Richtung polnischer Grenze.

 

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