Gummer Südtirol 2015

Gummer

Vor Reiseantritt setzte ich mich per e-Mail mit dem Gasthof Unteregger in Verbindung und fragte an, on wir uns für 2-3 Tage mit unserem Wohnwagen auf den Parkplatz oberhalb ihres Anwesens hinstellen könnten.

Am Spätnachmittag des 7.9.2015 erreichten wir den Parkplatz. Ich half so gut es ging Hans beim Aufbauen des Wohnwagens und lies Murphy frei laufen. Er erkundete ein wenig die Gegend und markierte fleißig sein neues Gebiet. Wir hatten einen wunderbaren, sonnigen Abend und beim Anblick der Landschaft empfand ich reine Freude und wiederholte ständig, wie schön es hier doch sei.

Bozen 020 Bozen 025 Bozen 026 Bozen 036 Immer wieder neu verliebt in diese Berglandschaft haben wir die Tage sehr genossen. Auch das Wetter spielte mit, tagsüber mit Sonnenschein und nachts mit sternklarem Himmel.

Bozen 182Bozen 183 Murphy hochkonzentriert. Er hörte zum ersten mal Kuhglocken. Bozen 018 Bozen 187 Morgens nach dem Aufstehen ein Blick nach draußen und schon hatte man Lust auf einen Spaziergang.

Bozen 076 Bozen 077 Bozen 081 Bozen 082 Spaziergang um das Gasthaus Unteregger.

Bozen 005Bozen 006 Bozen 026Bozen 031 Bozen 061Bozen 065 Bozen 163 Bozen 165   Blick auf die Umgebung vom Gasthaus aus.

Bozen 033 Bozen 036 Bozen 035Bozen 169 Meine gemalten Berge 🙂 . So habe ich sie ständig genannt, weil die Berge im Hintergrund für mich aussehen wie ein Gemälde. Bozen 183 Bozen 007 Bozen 011 Bozen 166 a d Hochzeitstag, 5.9.2015.  Den verbrachten wir am Samstag beim Packen und Einräumens des Wohnwagens. Versprachen uns aber ihn im Gasthaus Unteregger bei einem guten Essen nachzuholen. Speckknödel und Haspel für Hans. Speckknödel und Rindergulasch für Gabi.

Bozen 015 Bozen 016 Bozen 017 Bozen 019 Wie man an den leeren Teller erkennen kann: Uns hatte es geschmeckt. Und zum Abschluss noch einen süßen Nachtisch. Bozen 022 Bozen 025 Wie gut es uns geht. In luftiger Höhe bei  schönstem Wetter im Freien zu dinieren. Was mich freute war das gutbesuchte Gasthaus. Ein Kommen und Gehen von Wanderern, die sich niederließen für eine Erfrischungen oder so wie wir zum Mittagessen. Auch auf dem Parkplatz standen jeden Tag andere Wohnmobile die meist für eine Übernachtung zum Frühstücken oder zum Abendessen bei Untereggers einkehrten. Wie schwer es mittlerweile die Bergbauern haben erfuhren wir durch ein Gespräch mit einem aus der Region kommenden Ehepaares. Im Gegensatz zu einem Bericht den ich kurz vor unserer Reise gesehen habe über Bergbauern in Bayern die eine Ausgleichszahlung erhalten gibt es diese Gelder in Südtirol nicht. Auch sähe es sehr schlecht aus für die Bauern eine Bäuerin zu finden. Das gäbe es nur bei Bauer sucht Frau im Fernsehen. Wenn ich daran denke wie oft ich an steilen Berghängen Bauernhöfe sah und immer wieder zu Hans kopfschüttelnd sagte, dass ich mir nicht erklären kann, wie überhaupt jemand auf die Idee kommt dort zu bauen um einen Hof zu bewirtschaften, kann ich die jungen Mädels gut verstehen, die so ein Leben nicht möchten. Vielleicht kann mir ein Leser oder eine Leserin die Beweggründe dieser Generationen verdeutlichen, die in solchen schwierigen Gegebenheiten und unter den schwierigsten Bedingungen diese Höfe erbauten und bewirtschafteten.

Den folgenden Auszug fand ich im Internet. Herausgeber ist das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten über die Alm- und Alpwirtschaft in Bayern. Wer mehr erfahren möchte hier der link: https://www.stmelf.bayern.de/mam/cms01/allgemein/publikationen/l2_almbuch.pdf

9.1 Ausgleichszulage für Berggebiete
Bayern gewährt die Ausgleichszulage (AGZ) insbesondere auch in Berggebieten.
Die AGZ stellt ein zentrales Element der Einkommenssicherung für die
knapp 10 000 Betriebe im bayerischen Berggebiet dar. Mit diesem Förderinstrument
wird eine standortgerechte Landbewirtschaftung in schwierigen, von
Natur aus benachteiligten Gebieten gesichert und die im Berggebiet bestehenden
natürlichen Ertragsbenachteiligungen werden wenigstens teilweise
ausgeglichen. Damit trägt die AGZ in Verbindung mit den ebenfalls angebotenen
Agrarumweltmaßnahmen wesentlich dazu bei, die Landschaft offenzuhalten
und zu pflegen. In den vergangenen Jahren wurde die gewährte Förderung
für die Berggebiete mehrmals erhöht.

Waldspaziergang. Es ist schwierig, hier Wege zu finden, die einigermaßen eben sind. So waren meine Spaziergänge mit Murphy nicht all zu weit. Ich denke, ich habe es schon erwähnt. Gabi hat Rücken. Zum  Ausgleich konnte sich Murphy ja frei auf dem Parkplatz bewegen und bis zur Straße lief er nicht. Die übrigens kaum befahren wurde. Es waren mehr Wanderer als Autos unterwegs und oft ergab sich eine nette Plauderei. Den ersten Weg den ich ging führte oberhalb am Bauernhof entlang in den Wald.

Bozen 082 Bozen 090  Bozen 102 Bozen 093

Bozen 096Bozen 097

Entlang der Hauptstraße links vom Platz. Auch hier gab es einiges zu Entdecken.

Bozen 108Bozen 121Bozen 122Bozen 124

Bozen 126Bozen 125

Bozen 003 Bozen 007

Ob die vielen Wandertouristen die Wälder plündern und für die Einheimischen keine Pilze mehr übrig bleiben? Könnte ich mir vorstellen. Warum dieser Baum diese rote Plastikmarkierung trägt?

Bozen 128Bozen 129

Hans und die Sterne. Für unterwegs nimmt Hans sein kleineres Teleskop mit. Ist handlicher und nimmt nicht so viel Platz weg. Über seine Beobachtungsnächte und Fotos von der Sternwarte Max Valier zu finden unter Hobby Hans.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.