Italien 2015 vom 6.9. – 27.9.2015

 

1. Stellplatz: Einsiedl

2. Stellplatz: Gummer Südtirol

3. Stellplatz: Faenza

4. Stellplatz: Montefalco

5. Stellplatz: Rom Flaminio Village Camping & Bungalow Park

6. Stellplatz: Suvereto

7. Stellplatz: Castelnouvo Rangone

8. Stellplatz: Schmale Parknische an der Straße zum Reschenpass

9. Stellplatz: Einsiedl

10. Stellplatz: Stumpertenrod

Samstags wurde gepackt und am Sonntag, den 6. September 2015, nach Überprüfung alles Wichtige dabei zu haben ging es Vormittags erst einmal Richtung München los. Das Wetter war ansprechend und die Autobahn ruhig. Vorbei an der Arena und dem Olympiapark ging es weiter Richtung Garmisch Partenkirchen.

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Die Berge kamen uns näher und es ging merklich steiler bergauf. Plötzlich entdeckte ich „Wasser“ und wir machten einen kurzen Stopp an einem Parkplatz mit direktem Blick auf den See.

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Am späten Nachmittag erreichten wir Einsiedl und nach dreimaligem Nachfragen auch den Übernachtungs- Nachtparkplatz. Noch in sommerlicher Bekleidung froren wir entsetzlich und genossen nach Aufstellen des Wohnwagens und Spaziergang mit Hund die kuschelige Wärme des Ofens, welcher, kaum angezündet, den Innenraum gut einheizt. Wir aßen noch eine Kleinigkeit und gingen früh schlafen. Am nächsten morgen sollte es ja weitergehen zur Sternwarte Gummer in Südtirol. Nun zum Platz selbst:

Aus München kommend durch Einsiedl durchfahren und nicht wie wir, erst beim Anlegehafen und dann am Campingplatz stoppen, weil wir dachten angekommen zu sein oder vielmehr unser Navi uns dort hin führte. Vor sich sieht man dann folgende Schilder:

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Hier sollte man abbiegen 🙂 . Ein paar Details zum Platz:

Nachtparkplatz Einsiedl an der B11. Für Wohnmobile und Wohnwagen. Koordinaten laut unseres Navis:

47°34’144″N11°18’148″

Großer, ruhiger Platz umrahmt von Wald. Eben. Dixi-Toiletten. Keine Restmülltonnen, zwei Behälter für Plastik und….? Konnte ich nicht herausfinden, da der Einwurfschlitz für Zwerg Gabi zu hoch war um hineinblicken zu können. Entsorgung soll sich ausgeschildert vor Ort befinden. Nehmen an, dass man dies am Campingplatz tun kann. Strom 1.25 €/kWh, Wasser 1€ 70ltr. Toiletten kann ich nicht beurteilen, habe sie nicht aufgesucht. Der Platz war sehr sauber. Schöne Spazierwege mit Hund.

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Habe doch noch Fotos bezüglich Entsorgung und Parkplatzgebühren gefunden. 5€ beziehungsweise 8€ finde ich schon reichlich überteuert.

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Nach erholter Nacht ging es am nächsten Tag weiter. Wir näherten uns den Bergen und ich sah die ersten schneebedeckten Gipfel. In Krün ein kurzer Stopp bei Edeka.

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Das Geschäft befindet sich an der Hauptstraße rechts von Einsiedl kommend. Die genaue Anschrift: Walchenseestraße 27, 82494 Krün.

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In Seefeld entdeckte ich dieses Einhorn und bei den Benzinpreisen in Österreich staunten wir wie günstig das Tanken ist.

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Unser Weg führte uns weiter entlang des Inns zum Reschenpass und nach Italien. Bozen 119 Bozen 124 Bozen 126 Bozen 127

Von Altenstadt nach Einsiedl fuhren wir auf der Autobahn um schneller an unser erstes Ziel zu gelangen und irgendwie kennt man ja auch Land und Leute oder meint es zu kennen. Sicher gibt es auch in Süddeutschland einiges zu entdecken aber wir wollten nun mal nach Italien. Auf der Rückreise eventuell ins Allgäu. So fuhren wir gemütlich durch Österreich und Italien, erfreuten uns an der schönen Landschaft und genossen jede Stunde. Uns wurde es nie langweilig wie ansonsten auf den stupiden Autobahnen. Selbst früher, noch zeitlich an die Ferien gebunden vermieden wir auf unseren Italienreisen die Autobahnen.

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Gabi entdeckte mal wieder „Wasser“ und es fand sich auch eine Parkgelegenheit für eine kurze Verschnaufpause die wir auch nutzen um uns Brote zu schmieren, Murphy Wasser zu geben und einen Gassigang mit ihm, den wir diesmal entlang des Sees machten. Wie man sieht hatten wir schönes Wetter, eine traumhafte Landschaft und es war angenehm warm, wenn auch hier ein wenig windig 😀 .

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Und weiter ging es Richtung Bozen. Kurz vor der Stadt und kurz vor uns passiert ein schlimmer Unfall. Ein Auto stand kerzengrade an einem Brückenpfeiler, ein weiteres etwas entfernt auf dem Kopf. Überall lagen Autoteile. Ein Mann schien wohl einen Verletzten im Auto zuzusprechen, eine Frau saß mit einer Kopfwunde auf der Straße. An einem parkenden Gespann sah ich tiefe Kratzer. Wohl auch in den Unfall verwickelt. Wir hörten Krankenwagen und Polizei. Hoffe allen Beteiligten geht es gut. Da wir kein Hinweisschild sahen fragten wir an einer Tankstelle nach dem Eggental. Wir waren richtig, mussten noch durch einen Tunnel und sahen dann auch die Schilder. Der Weg führte uns raus aus Bozen in die Berge. Nun lasen wir auch Gummer und etwas später einen Hinweis zur Sternwarte. Es ging ziemlich bergauf und ich hatte einige Bedenken, ob es unser Auto schafft. Alles ging gut bis zu den letzten hundert Metern, von Hans geschätzte 18% Steigung. Schön mit Schwung kam uns kurz vor dem Ziel ein PKW entgegen. Anstatt rechts in die Zufahrt zum Gasthof zu fahren um uns vorbeizulassen kam er direkt auf uns zu. Die Straße zu eng für zwei Autos, was er hätte sehen müssen, waren wir nun auch gezwungen, stehen zu bleiben. Und dann streikte unser Wagen. Er packte es nicht, wieder in Schwung zu kommen um den Wohnwagen zu ziehen. Hans, ein geübter Gespannfahrer, stellte sich schräg im stumpfen Winkel zur Straße und nach einigen Versuchen schaffte er es dann doch. Man möge mir verzeihen, aber als das andere Auto, ein Berliner, mit offenem Fenster an mir vorbeifuhr blökte ich ihn mit „Idiot“ an. Starr auf die Straße schauend fuhr er an mir vorbei. Oben angelangt begrüßten uns zwei Schweizer, die über diesen Fahrer auch sehr ungehalten waren. Schnell vergaß ich alles und erfreute mich an der schönen Landschaft. Wir waren angekommen in Gummer. Diesmal kein Spaziergang mit Murphy während Hans den Wohnwagen herrichtete. Hier konnte er sich frei bewegen und selbstständig das Umfeld erkundigen. Erste Fotos:

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Ich habe mir gerade überlegt von Gummer, unseren Stellplatz und von der Umgebung eine eigene Seite zu erstellen, die man dann unter Städte gelistet sieht. Zu finden hier: http://wohnwagen-reisetipps.de/?p=4861

Über die Sternwarte und Hans Beobachtungsnächte unter der Rubrik Hobby Hans.

Drei wunderschöne Tage in Gummer und wir zogen weiter zum nächsten Ziel Faenza in der Provinz Ravenna. Wir durchfuhren kleine Dörfchen und Städtchen von den Bergen hinunter ins Tal. Manchmal ging es sehr steil bergab und ich mochte nicht aus dem Autofenster schauen.

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Äpfel, Äpfel und noch mehr Äpfel. Wir kamen nicht mehr aus dem Staunen heraus bei der Vielzahl der Plantagen. Ein Muss: Äpfel kaufen. Wo bekommt man sie noch frischer als hier. Mit unseren Äpfeln zurück zum Auto stupste mich jemand an. Ich blickte auf und sah in ein freundliches Lächeln. Die Frage beantwortend von wo wir kommen sagte er mir, er wäre aus Karben, was ganz in der Nähe von Altenstadt liegt.

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Die Apfelplantagen mischten sich mit Weinbergen und wir fuhren nun auf der Strada del Vino.

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In Calliano machten wir kurz Rast um uns die Beine zu vertreten und um Murphy die Gelegenheit zum Trinken und Beinchen heben zu geben. WegnachRom 068 WegnachRom 069

Regen. Bevor wir uns so richtig über die willkommene Abkühlung freuen konnten war es auch schon wieder vorbei. Mittlerweile befanden wir uns in der Provinz Verona. Die vier Windräder, die wir auf der Hin- und Rückreise sahen, waren die Einzigen, die wir während unseres Italienaufenthaltes erblickten, was uns etwas verwunderte.

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Pause an der wunderschönen Etsch, italienisch Adige. Sie ist der zweitlängste Fluss Italiens.

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Und nun der längste Fluss Italiens, der Po. Leider ergab sich keine Möglichkeit zum Anhalten und mir gelangen auf die Schnelle nur diese beiden nicht so eindrucksvolle Bilder. Ich erinnere mich mit Hans diskutiert zu haben ob nun der Po quer oder längs durch Italien fließt. Nachdem ich ihn schon öfters im Internet bei einem Mal- und Ratespiel gezeichnet hatte war ich diesmal im Recht.

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Bagnolo di Po. Wir befanden uns nun in der Provinz Rovigo und die Landschaft änderte sich sehr.

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Ich weiß nicht in welcher Stadt wir auf diesem Damm fuhren. So ganz geheuer war es mir nicht mit Wohnwagen. Ziemlich am Ende stand ein Polizeiwagen und ich dachte schon…….Würde ich mal nicht so viel denken. Alles war gut 🙂 . Hier sind schönere Fotos vom Po 🙂 .

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Ferrara in der gleichnamigen Provinz. Diese Stadt hat viel Sehenswertes. Da wir aber weiter wollten blieb es bei einer Durchfahrt.

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Bis zu unserem Ziel war es nun nicht mehr all zu weit und wir erreichten unseren Stellplatz am frühen Abend. Der Platz liegt ca. 5 km hinter Faenca von Norden kommend.

48018 Faenca, Via Pittora 37        N44°14’986“/E11°53’247″ 7,– € inkl. Dusche, Entsorgung, Sanitär-Nutzung, Strom und Wasser. Hunde erlaubt.

TippTippTippTippTippTippTippTippTippTippTippTippTippTippTippTippTippTippTipp

Vor Reisebeginn erkundigen, ob Stellplätze offen oder vielleicht schon geschlossen sind. Könnte sein, dass nicht alle Italiener so gastfreundlich sind wie „unser“ Walter.

Wir wussten, dass zum 1. Oktober die Saison in den meisten Urlaubsgegenden Italiens vorüber ist, hier allerdings schon zum 1. September. Gleich beim Ankommen kam uns ein Italiener entgegen, der uns dieses unterbreitete. Kann nicht sein. Wir waren müde, die Hitze noch immer groß und konnten nicht wirklich glauben, was wir da hörten. Mit gebrochenem Englisch ließ er uns wissen, dass wir die Nacht bleiben könnten, die Duschen seien aber kalt. Und was hatte ich mich darauf gefreut. Wir entschlossen zu übernachten. Der Platz gefiel uns und wir brauchten eine Pause. Hans fragte, ob wir ein paar Tage stehen bleiben könnten um anschließend nach Rom weiter zu fahren. Wir durften und blieben fünf Tage. Da wir so gut wie stromunabhängig waren und uns mit Wasser versorgen durften war es für uns so wie es war vollkommen in Ordnung. Ich war immer, im Gegensatz zu Altenstadt, morgens für mich schon sehr früh, mit Murphy unterwegs.

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Hier einige Fotos vom verwaisten Platz.

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Ganz in der Nähe eine Kiwi-Plantage.

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Der nächtliche Sternenhimmel war gut und Hans konnte weiter mit Kamera und Astrofotos experimentieren. Mehr unter Hobby Hans.

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Tagsüber war es sehr warm, nachts kühlte es ab und wir konnten gut schlafen. Die beiden letzten Tage änderte es sich. Es sah oft nach Regen aus und es wurde schwül und auch nachts gingen die Temperaturen kaum runter.

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Eigentlich wollten wir direkt nach Rom fahren. Gebucht hatten wir den Campingplatz ab 16.9., der Tag, an dem die Kinder ankamen und wir sie morgens vom Flughafen abholen wollten. Schon ein paar Reisetage hinter uns und etliche Kilometer gefahren wurde uns klar, dass wir das so nicht schaffen würden, außer wir würden nachts losfahren und direkt Rom-Flughafen ansteuern. Mit Wohnwagen? Nein. Wir suchten uns einen neuen Stellplatz 150 km von Rom entfernt für eine Übernachtung. Rom Campingplatz würden wir einen Tag eher als geplant anfahren. Dürfte kein Problem sein, da laut Schreiben sie „plenty of place“ hatten und wir auch nicht unbedingt hätten online buchen müssen. Im nach hinein waren wir froh, es doch getan zu haben. Mehr dazu später.

Wir fuhren die E 45 Richtung Rom. Als ich das erste Hinweisschild las wurde ich freudig aufgeregt.

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Gut. Unser Ziel war heute ein anderes. Dennoch durften wir einen kurzen Blick auf den Tiber, italienisch Tevere werfen.

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Als ich diese beiden Schilder las, wusste ich genau, wo wir uns befanden. Umbrien. Auf einer unserer früheren Italienreisen waren wir auch ganz in der Nähe von Assisi und schon damals hätte ich mir gerne diese Stadt angeschaut, mussten aber zurück. Ich habe sehr mit mir gerungen und immer wieder gesagt: „Eigentlich müssten wir dahin.“ Rom lag vor uns und, wie schon geschrieben, ich muss langsam machen bei Besichtigungen und Eindrücke sammeln. All zu schnell kann mir alles zu viel werden. Jetzt beim Schreiben meine Ansage an Hans: Da muss ich noch einmal hin 🙂 .

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In Fiamenga fotografierte ich diese Reste eines römischen Grabes.   ↑      ↑        ↑. Kurze Zeit später erreichten wir unser Ziel. Montefalco.  ↓        ↓     ↓

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Ich habe mich entschlossen, über diese Stadt auch eine Seite zu erstellen. Zu finden hier: http://wohnwagen-reisetipps.de/?p=5077

Am 15. September 2015 verließen wir Montefalco und setzten unsere Reise nach Rom fort. Ein paar Städte, Dörfer und Landschaften die wir auf unserem Weg durchfuhren. Bei der Recherche dieses Berichtes fiel mir auf, dass viele italienische Dörfer und Städte unter Google nicht zu finden sind. Ganz oft zu sehen diese blauen Dinger am Straßenrand 😀 .

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Wir lieben diese Landtrassen. Auch wenn es dauert bis zum Ziel, da meistens nur 50 kmh erlaubt und 90 kmh eher die Ausnahme ist.

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Wir fanden unser Navi manches Mal als etwas zu langsam und bogen des Öfteren zu früh ab. Was nicht in Eile durchaus seinen Reiz haben kann. So durften wir ungewollt diesen Ort durch- und wieder zurück fahren 🙂 .

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Ja und dann war es so weit. Wir waren in Rom! Diese Stadt bekommt natürlich auch eine extra Seite. Zu finden unter der Rubrik Städte hier: http://wohnwagen-reisetipps.de/?p=2738

Rombericht fertig kann es hier weiter gehen.

Ich wollte gerne noch einmal ans Meer und so fuhren wir Richtung Suverto. Während der Fahrt entdeckte ich Haselnussplantagen.

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Kurze Rast für Mensch und Hund.

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Und weiter durch die Toskana die wir so nicht in Erinnerung hatten. Das letzte Mal in Rom auf der Rückfahrt waren wir sehr enttäuscht von dieser Region. Wir sahen viele zerfallene Bauernhöfe und auch die Ortschaften war nicht sonderlich einladend. Diesmal konnte ich mich kaum beruhigen und immer wieder erfreute ich mich an der Schönheit der Landschaft die wir durchfuhren.

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Ankunft in Suvereto. Fast Ortsende geht es links die Straße runter und gleich wieder links. Einfahrt ist sehr schmal.

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57028 Suvereto Area Sosta Camper, Locc. Forni Via dei Forni. Gratis. Wasser. Kein Strom. Hunde erlaubt.

POS: 43°4’31″N10°40’40″E

Nicht gerade einer der schönsten Plätze die wir angefahren haben, aber man steht ruhig und die Einheimischen sind sehr freundlich. So wie überall in Italien. Das einzige Problem waren die vielen Stechmücken. Sah echt aus wie ein Streuselkuchen. Mein erster Spaziergang ging zur Hauptstraße und ich war überwältigt von dem Duft der mich empfing. Kräuter. Lavendel, Salbei,Thymian, Rosmarin und diverse Blüten ließen mich schnuppernd weitergehen.

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Palme, Früchte und Palmbewohner 😀 . Gleich hinter dieser Palme befindet sich eine Polizeistation. In den Nischen des Stammes hielten sich viele Schnecken auf.

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Die ersten Kakteen.

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Wir ließen den Tag ruhig ausklingen und fuhren am nächsten Tag nach San Vincenco ans Meer. Es liegt ca. 20km entfernt von Suvereto. Wir wussten nicht, was uns erwartet und ob wir überhaupt ans Meer kommen. Ich kann mich erinnern an eine Italienreise wo der Zugang zum Meer nur für Hotelgäste möglich war. Hans suchte einen Parkplatz und von dort, nur wenige Schritte entfernt ein Zugang zum Meer. Ohhhhhhhhhhhhhhhhh…..Gabi sah Meer und einen langen Sandstrand und konnte sich mal wieder nicht beruhigen vor Begeisterung. Murphy sah Meer und einen langen Sandstrand und konnte sich auch kaum beruhigen vor Begeisterung. Im normalen Alltag eher selten sieht man ihn am Strand regelrecht ausflippen. Von meinen IW’s bin ich dieses Herumtollen eher gewohnt. Murphy verhält sich in Stumpertenrod auch so. Er freut sich. Spezielle Plätze wo er sich besonders wohl fühlt.

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Zuerst etwas unsicher mit Hund sahen wir etwas weiter weg ein älteres Pärchen auch mit Vierbeiner. Guuuut. Obwohl sich noch einige Hotelgäste am Strand aufhielten schienen Hunde nicht zu stören. Leider hatten wir keine Badesachen mitgenommen. Das Wasser war noch extrem warm und ich hätte schwimmen können. Wenn nicht heute, dann eben morgen.

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Durch das Meeresufer zu wandern die Füße vom Wasser umspült sind für mich Gefühle des Glücks. Ich spüre tiefste Zufriedenheit und vergesse alles um mich herum und tue nichts weiter als genießen. Diese Qualle ist die Größte die wir bisher gesehen haben.

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Eins mit der Natur

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Murphy nach Strandspaziergang.

 

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Auf unserem Rückweg suchten wir einen Supermarkt. Den fanden wir nicht, entdeckten aber den Hafen von San Vincenco.

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Zurück in Suvereto ging ich mit Murphy los um mir ein wenig die Gegend außerhalb der Stadt anzuschauen. Ein wenig schade für den Hund fand ich keinen einzigen Weg der  von der Hauptstraße abbog in die Weinberge. Ich musste ihn angeleint lassen.

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Zum Abend hin fuhren wir in die Stadt. Hans ging eine Bank suchen um Geld abzuheben, ich erkundete den Ort. Auch hier wieder steile, enge Gassen von denen ich nie genug bekommen kann. Und, was ich feststellte.:Je öfters ich während unserer Reise diese Gassen ging um so weniger spürte ich meinen Rücken. Anscheinend Muskeln an den richtigen Stellen aufgebaut.

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Hier sah ich zwei junge Mädchen zuerst die Stufen herunterspringen, anscheinend etwas vergessen, sich umdrehten und mit einer Leichtigkeit die Stufen wieder hinauf sprangen. Beneidenswert 🙂 .

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Noch lange nicht gesehen, von weitem schon wahr genommen. Für mich gehört auch das zu Italien. Lebhafte Diskussionen von einer Straßenseite zur anderen. Ich durfte fotografieren und erhielt auch die Erlaubnis die Bilder für meine Homepage zu benutzen. Nach dem Runterladen auf meinem Laptop musste ich grinsen. Die Männer auf der linken Seite amüsierten sich über die Männer der rechten Seite, da diese ihre Köpfe versteckten.

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Irgendwo oben angekommen erhielt ich wieder einen wunderschönen Blick auf das Umland.

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Im Gegensatz zu Hunden, habe ich überhaupt einen gesehen, gibt es in Italien viele Katzen. Auch in Rom, habe ich gelesen, gibt es zwei Plätze, an denen sie gefüttert werden. Unterwegs durch das Land habe ich mich häufig gefragt, woher Italien seine Milch für den Käse bezieht? Aufmerksam geworden war ich in Gummer, da der Bauer 2010 noch eine große Herde besaß und ich dieses Jahr nur noch drei ältere Kühe und zwei Kälber sah. Wenn ich von den Dolomiten bis in die Hauptstadt fünfzig Kühe gesehen habe, waren das schon echt viele und Büffel sah ich auch nur ein einziges Mal. Ich sah auch kaum Pferde und gerade mal ein paar Schafe. Ich muss da mal genauer recherchieren.

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Ein paar letzte Fotos und es ging zurück zum Stellplatz.

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Stechmücken gab es fast überall, nur hier in Suvereto war es nicht zum Aushalten. So gerne ich noch einmal ans Meer gegangen wäre, wir entschieden uns am nächsten Morgen weiter zu fahren.

Von Suvereto nach Castelnouvo Rangone

Man(n) lernt und diesmal tankte Hans selbst :).

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Radfahrer begegneten uns ständig auf unserem Weg. Wo sich allerdings diese Kühe versteckt hielten die laut Schild in 600 Metern die Straße kreuzen sollten blieb uns ein Rätsel. Die Sonnenblumen auf den Feldern reif für die Ernte. Schon einmal erwähnt, dass Sonnenblumen meine Lieblingsblumen sind?

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Den ersten Stopp hatten wir nach ca. 250 km, in Montese (?) ein kleines hübsches Dörfchen.

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Durch Maserno Richtung Montespeccio wurden wir wieder mit einer wunderschönen Landschaft verwöhnt.

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Uns begegnete ein Schiff und ein Denkmal für gefallene Partisanen.

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Von Maserno bis zu unserem Ziel waren es noch ca. 60 km, die, hätte ich mal nicht wieder Wasser entdeckt, zügig gefahren hätten werden können. So gab es eine weitere Pause die Hans zum Entspannen nutze während ich mit Murphy einen Weg zum Panaro,  einem Nebenfluß des Po, suchte. Hund und Mensch genossen den Spaziergang sehr.

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Nun, wir wollten abends noch ankommen und Hund und Mensch gingen zurück zu Hans. Unterwegs begegneten uns wieder Winzer bei der Ernte.

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Noch bevor es dunkel wurde und nach ein wenig Suchen fanden wir unseren Stellplatz bei einer Pizzeria.

41051 Castelnouvo Rangone  Via S. Lorenzo, 44 A Restaurant Taverna Napoleone

Hunde erlaubt, Strom, Wasser, WC gratis bei Besuch des Restaurants. Sehr nett und hilfsbereit. Ruhiger Stellplatz.

Pos.: 44°34’37″N10°57’55“

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Mit dem Hund spazieren zu gehen war nicht ideal. Keine Bürgersteige und enge Kurven verkürzten unseren Weg. Da wir aber am nächsten Morgen weiter wollten war es soweit in Ordnung. Hans holte uns Pizzen die wirklich sehr lecker waren. Wir ließen den Abend ausklingen und schliefen früh.

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Wir hatten vor von hier direkt nach Einsiedl auf den uns nun schon bekannten Stellplatz zu fahren. Etwas mehr als 400 km waren machbar. Nur, wir hatten die Rechnung ohne das Wetter gemacht. Internet hatten wir nicht und auch keinen deutschsprachigen Nachrichtensender. Erst in der Nähe von Bozen fiel uns ein, dass wir wieder ja mal wieder den Radio einschalten könnten. Die erste Information: Verfrühter Schneeeinfall, Pässe teilweise gesperrt. Gabis Albtraum wurde war :(. Es ging auf Abend zu und wir entschlossen uns noch eine Nacht in Italien zu verbringen. Wir fragten uns allerdings, wo. Vorgehabt auf der Rückfahrt wieder Äpfel zu kaufen hielten wir an einem Stand mit großem Parkplatz und fragten nach ob wie eine Nacht bleiben könnten. Durften wir nicht. Gezwungener Maßen übernachteten wir in einer Parknische. Ein weiterer Alptraum. Neben uns einerseits steil hinab ein rauschender Fluss, andererseits die vielbefahrene Straße mit hohem LKW Verkehr. Dennoch schlief ich tief und fest.

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Keine Wetterbesserung am nächsten Morgen, aber, die Pässe waren teilweise wieder fei gegeben und so machten wir uns bei Zeiten los.

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Während der Fahrt fragte ich Hans immer wieder, ob dies der Reschenpass wäre, da es nirgendwo wirklich steil bergauf ging. Froh, diesen Pass so gut hinter uns gebracht zu haben ging es anschließend noch angenehm für mich weiter und billig tanken konnten wir auch noch.

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Aber dann……….wurde es so richtig steil und ich hatte leichte Panik, wieder stehen zu bleiben.

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Den Bus und diese Straße werde ich nicht vergessen. Hans blieb wie immer ruhig im Gegensatz zu mir.

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Wir erreichten Seefeld ohne Probleme und ich konnte aufatmen 🙂 .

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Nun war es nicht mehr weit bis Einsiedl. Dort erwartete uns strahlender Sonnenschein und einige Reisenden, die wie wir, vorsichtshalber aus den Bergen geflüchtet waren. Mit jeder Stunde wurden es mehr. Geplant waren einige Tage im Allgäu, aber, wie so öfters, änderten wir unser Vorhaben. In Kürze Neumond wollte Hans gerne noch einmal nach Stumpertenrod zum Sterne gucken. Wir blieben zwei Tage in Einsiedl und genossen das schöne Wetter und die herrliche Umgebung.

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Fotos die ich auf dem Weg zum Einkaufen gemacht habe.

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Krokus im Herbst?

Die Frage stellte sich mir beim Herumlaufen mit Murphy. In Stumpertenrod wieder gutes Internet wurde meine Frage beantwortet. Kein Krokus sondern Herbstzeitlose, die 2010 zur Giftpflanze des Jahres gewählt wurde. Was sie allerdings auf einem Stellplatz zu suchen haben wo sicher auch Kinder herum toben ist mir schleierhaft. Mir gab es zu denken vorsichtiger zu werden mit meiner Neugierde beim Betrachten von Pflanzen und Getier welches ich nicht kenne. Oft ist Hände weg dann doch besser.

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Morgens kam Hans vom Gassi gehen zurück und erzählte mir von dem See, der nicht weit entfernt vom Platz ist. Wieso hatte ich das Gewässer nicht entdeckt? War doch auch mit Murphy unterwegs gewesen. Ganz in der Nähe hätte ich Wasser eigentlich riechen müssen 😀 . Nun, am Nachmittag gingen wir alle Drei los.

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Da das Wasser sehr kalt und trotz Sonne nicht besonders warm ließen wir Murphy nicht schwimmen.

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Woher er dieses immer wieder Holz zerbeißen hat, keine Ahnung, er macht es ständig, auch beim Spazieren gehen.

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Ich glaube ich war doch ein wenig erschöpft von der vielen Fahrerei.

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Dennoch genoss ich unseren Spaziergang sehr und fand genügend Gelegenheit zum Entspannen. Und wenn sich dann noch das Alter bemerkbar macht und man eigentlich  aufstehen möchte und es nicht so funktioniert wie Frau es gerne möchte musste ich herzhaft über mich lachen. Nicht immer gelingt mir das, manchmal ärgere ich mich auch, wenn mir mein Körper so direkt sagt, wie alt ich bin.

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Wie man sieht, auch Hans gefiel es am See.

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Nun wird es langsam Zeit, den See auch einmal namentlich zu benennen. Einer der tiefsten und größten Alpenseen Deutschlands, dieser Walchensee, von dem wir vorher noch nie etwas gehört hatten. Das klare Gewässer mit einer durchschnittlichen Sichttiefe von 8 bis 10 m verdankt seine türkis-grüne Färbung dem relativ hohen Anteil an Kalziumkarbonat(Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Walchensee ).

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Während wir am Wasser saßen wurden wir auf nie endeten Hubschrauberlärm aufmerksam und sahen ihn gegenüber hin- und herfliegen. Hmmmm…..was machte er da?

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Bein näheren Hinschauen dank Zoom sahen wir, dass er irgendetwas Hängendes an einem Seil transportierte.

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Sicher waren wir nicht, aber wir denken, sie befestigten den Abhang gegen Steinrutsch. Aus der Ferne erinnerte es uns an wenig an Honigwaben.

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Auf dem Rückweg trafen wir Waldarbeiter mit Hund.

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Am nächsten Tag fuhren wir in den Vogelsberg nach Stumpertenrod. Mehr dazu demnächst unter Hobby Hans.

Am liebsten wären Hans und ich in die andere Richtung gefahren. Zurück nach Italien 🙂 .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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