Stricken und andere Handarbeiten

02 Stricken und Häkeln

01 Nähen

 

02 Stricken und Häkeln

Sechs Wochen Sommerferien. Ich wollte zu den Pferden. Und durfte nicht. Ich musste häkeln. Jeden Morgen einige Reihen, damit der Pullunder fertig wird den wir in der Schule angefangen hatten. Orange Wolle und ein Unmut diese in die Hand zu nehmen.

Handarbeitsunterricht. Kopfkissen nähen. Knopflöcher nähen. Rumtrödeln, tun als ob….Freundin nähte mir zu Hause was verlangt wurde. Danke!!!

Sticken, Kreuzstich. Irmtraud zeigte mir, wie es ging, dass die Fäden in einer Richtung verliefen. Note: 2. Danke!!!

Die Jahre vergingen ohne Ambitionen Strick- oder Häkelnadeln in die Hand zu nehmen. Socken wurden gestopft (das tat man damals noch) und auch mal eine Hose um- oder ein Knopf angenäht. Es änderte sich erst nach der Geburt unseres zweiten Kindes. Ich fing an zu stricken. Angeregt durch Anni, die sehr viel handarbeitete. Kinderjäckchen , Mützchen, Strampelhöschen, auch mal einen Pullover für mich. Und ein paar Socken für Hans. Ich fand gefallen daran. So lange die Kleinen noch klein waren strickte ich ab und zu, hatte eine Phase des Stickens…..und wieder geschah etliche Jahre handarbeitsmäßig nichts. Erst nach unserem Umzug und befristet in Rente entdeckte ich die Strickerei aufs Neue. Vorsichtig tastete ich mich an Wolle und Nadeln, versuchte dies und das mit dem Ergebnis einer Strickjacke. Zu Weihnachten wurden sieben schwarze Schals verschenkt. Eins rechts, eins links. Sieben Mal zwei Meter. Schwarz. Keine Abwechslung mit Farben oder Muster. Außer diese eine Masche rechts, eine Masche links. Vorerst hatte ich genug.

Durch eine Bekannte schloss ich mich einer Strickrunde an die sich einmal wöchentlich in einem Café ganz in der Nähe trifft. Obwohl ich freundlich aufgenommen wurde und alle wirklich lieb und nett sind und es immer viel zu lachen gab merkte ich nach einem halben Jahr: Das ist nichts für mich. In dieser Zeit strickte ich zwei Pullis, selbst entworfene HSV-Socken für meinen Bruder, Socken, Mütze, Schal, Handschuhe für Hans und mich und ich häkelte Topflappen. Eine weitere Strickjacke. Ein paar lustige „Dinger“ wie die im unteren Foto sind entstanden, das Mittlere und das Rechte inspiriert aus Zeichnungen einer mir bekannten Künstlerin. Wie ich hörte ist ein „Ding“ nach München ausgewandert. Leider habe ich vergessen, es zu fotografieren 🙁 .

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Hans bekam ein weiteres Paar Socken Schuhgröße 46/47 und ich strickte zwei weitere Schlangen nach dem meine Erste aus Wollresten gefallen in der Familie fand.

Im Winter 2014 gab es direkt mal gute und preiswertige Wolle im Discounter. Bin immer vorsichtig dort zu kaufen. Dieses Mal zu vorsichtig. Die Wolle ließ sich angenehm verarbeiten und tragen. Es entstanden Stulpen, Mütze und ein Schal. Die Stulpen allerdings erforderten viel Ausdauer. Ein neues Muster für mich. Bei jedem kleinsten Fehler von vorne anfangen. Und diese Fehler bemerkte ich immer erst am Ende der Reihen, wenn die Maschenzahl  nicht passte.

Socken Hans Größe 46/47                           Socken Gabi Größe 38

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Die Socken habe ich aus reiner Sockenwolle gestrickt, da sie sehr strapazierbar ist. In den Wintermonaten bei Spaziergängen erfüllen sie ihren Zweck: Warme Füße. Wir möchten sie nicht missen.

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Diese Schlange habe ich aus Wollresten gestrickt und sie ist ca. 2 Meter lang.

Urlaub Hamburg 458

Sie hat sich nach Frankfurt geschlichen.

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Den linken Pulli habe ich aus Wollresten gestrickt. Der Farbverlauf der Wolle beim rechten Pulli gefiel mir und so achtete ich nicht wirklich auf den Preis. Es war mir egal. Im Handarbeitsladen ließ ich mich beraten, wie viel Gramm ich ungefähr benötige und kaufte die Knäuel sehr feiner, dünner Wolle. Das Stricken war von Anfang an eine Katastrophe. Unzählige Male aufgezogen, neu begonnen, es gefiel mir nicht. So versuchte ich es dreifädig was wesentlich besser funktionierte. Leider hat sich der Pulli nach der ersten Wäsche total verzogen. Ich stricke schon sehr locker, hatte aber nie vorher so ein Ergebnis. Was mich am meisten geärgert hat war die inkompetente Beratung der Verkäuferin die mir im Endeffekt die dreifache Menge an Wolle verkaufte die ich benötigte. Bin nie mehr hingegangen.

Schade, dass ich kein Foto von meinen HSV Socken gemacht habe. Diese Wolle kaufte ich in einem anderen Geschäft. Auch dort erklärte ich der Verkäuferin, was ich vorhatte und ich bekam genau die Anzahl an Knäueln, die ich benötigte. Dass Wollreste entstehen ist unvermeidbar, aber hier hatte ich nur ganz wenig blau, schwarz und weiß übrig. So sollte es sein. Dieses Geschäft befindet sich in der Altstadt von Büdingen. Sehr zu empfehlen. Die genaue Anschrift: Camelot, Ute Kaiser, individuelle Mode und Kurzwaren, Altstadt 17, 63654 Büdingen. Dort gibt es auch eine Änderungsschneiderei.

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Diese beiden Pullover entstanden Winter 2014/2015. Der rechte Pullover war schon eine Strickjacke, die mir nie richtig gefiel, weil auch an einem Ärmel der Farbverlauf nicht passte. Ich habe ihn dreifädig gestrickt und er wird mich hoffentlich nächsten Winter schön warm halten. Pullover links ist wieder aus Wollresten entstanden.

Für meine Pullover und Westen gibt es keine Strickanleitungen. Auch keine Maschenprobe. Maschenanzahl grob einschätzen, los geht’s. Meistens stricke ich bis Abnahme für Ärmel mit der Rundstricknadel und meistens verschätze ich mich mit der Anzahl der Maschen, was bedeutet: das Ganze noch einmal von vorne. Da bleibe ich gelassen und bringe sehr viel Geduld auf die mir bei anderen Gelegenheiten fehlt und ich mich öfters darüber wundere. Ideen für Muster etc. entstehen überwiegend während ich stricke. Frau hat mir gesagt, wenn man klein ist, sollte Frau keine langen Sachen tragen, da sie dadurch noch kleiner wirkt. Ich bin 1,63  und somit in meinen Pullis und Westen gesehene 1,45, da meine Stricksachen alle bis über den Po gehen und auch nicht eng anliegen. Lieb gemeint tituliere ich zuweilen ein fertiggestelltes Teil mit „Sack“. Und ich fühle mich pudelwohl darinnen.

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Links ist eine typische Jacke wo die einzelnen Muster während des Strickens entstanden. Eigentlich müsste ich mich von ihr trennen. Ich habe sie sehr oft getragen und dementsprechend auch oft gewaschen. Die rote Jacke ziehe ich noch lieber an. Hier habe ich in das Vorderteil und in die Ärmel ein Zopfmuster eingearbeitet. Zopfmuster gefallen mir und sind mit etwas Übung leicht zu arbeiten. Ungewohnt mag anfangs die dritte Nadel, die Zopfnadel, sein.

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Diese Jacke ist aus einer flauschig, weichen Wolle entstanden. Habe sie sehr günstig als Sonderangebot gekauft. Nach Fertigstellung hat mir die Farbe überhaupt nicht mehr gefallen. Ich trage sie trotzdem ab und zu.

 

 

 

 

Armstulpen, Mützen, Schals, Loop

Armstulpen und Loop waren für mich Neuland. Dieses Muster war einfach zu stricken und von der Wolle bin ich begeistert. Die komplette Strickpackung gab es im Discounter.

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Schön bunt die nächste Mütze mit Handschuhen.

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Hier noch ein Schal mit Mütze aus sehr dicker Wolle gestrickt. Da kann es so richtig kalt werden.

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Die Freundin meines ältesten Sohnes schenkte mir ein Buch: „Mützen stricken“. Meiner Tochter gefiel eine Mütze so gut und ich strickte sie nach.

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Ist sie nicht schön? Bekomme direkt Lust noch weitere Tiermützen zu stricken. Allerdings bin ich im Moment sehr beschäftigt mit meiner Homepage. Es gibt noch so viel zu tippen bis ich in der Gegenwart ankomme. Städte ist ein Riesenthema mit dem ich mich zur Zeit auseinandersetze.

Das wollte ich auch tun. Strick-Graffiti. Habe mich, da im Umfeld auf taube Ohren gestoßen bei einem gemeinsamen Workshop der VHS angemeldet. Vorfreude groß.Kurz vor Beginn Absage wegen geringer Teilnehmerzahl. War sehr enttäuscht : ( .

01 Nähen

Seit wir den Wohnwagen haben sind neue Vorhänge angesagt. Zwei Jahre ist das her und nun ist es endlich so weit. Auf zu Ikea. Wir hatten uns entschlossen, fertige Vorhänge zu kaufen, diese auf die Maße zuzuschneiden um somit günstig davon zu kommen. Fertige für Wohnwagen zu kaufen gibt es meines Erachtens nicht und sie sich passend schneidern zu lassen würde sicher unser Budget sprengen. Ikea Hanau ist nur zwanzig Kilometer entfernt, wir wussten was wir wollten und waren auch schnell wieder zu Hause.

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Wir maßen und schnitten und maßen und schnitten und merkten irgendwann, unsere beiden Vorhänge reichten nicht. Am nächsten Tag ein erneuter Besuch bei Ikea. Abends durch unsere Gespräche wie wir weiter vorgehen wollen fielen mir unsere Schlafzimmergardinen, ebenfalls vom Möbelhaus, ein. Damals gab es Klebebänder, mit denen man, anstelle von umnähen, mit einfachem Bügeln den Umschlag fixieren konnte. Super einfach und es hält jetzt schon vier Jahre jedem Waschvorgang stand. Die gibt es jetzt nicht mehr in der Packung, man kann sie aber separat kaufen was wir auch taten. Wir waren so beschäftigt mit den Umschlägen und der Bügelei, ich vergaß zu fotografieren. Auch fixierten wir so das Gardinenband. Und, wie hätte es anders sein können, es reichte nicht für alle Vorhänge. Auf nach Büdingen zum Handarbeitsgeschäft in der Hoffnung sie haben das Band. Hatten sie.

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Unser Stoff, Gardinen- und Klebeband.

Gestern wurden wir soweit mit allem fertig und heute habe ich doch noch die Klebesäume mit einer Naht versehen.

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Zum Nähen konnte ich Hans nicht überreden, aber beim Faden einfädeln war er mir eine große Hilfe.

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