Kühe, Schafe, Ziegen, Kaninchen

Habe mich gerade gefragt, ob meine Tier-Seiten überhaupt jemanden interessieren. Was ist schon aufregend an einer Kuh oder einem Schaf. Die zweite Überlegung galt meiner Kindheit, aufgewachsen in einem Dorf mit all diesen Viehcherln. Sicher auch ein Grund für die Fotos. Ich freue mich immer, egal wo ich welche sehe. Ein wenig Verbundenheit zu meinen Wurzeln 🙂 .

Kaninchen

Gabi und ihre Kaninchen.

In meiner Kindheit hatten wir immer ein-zwei Kaninchen die, wie auch das Schwein, geschlachtet wurden. Ich weigerte ich mich, sie zu essen. Ich meine auch ohne Ende geheult zu haben. Was genau geschah entzieht sich meiner Erinnerung, auch weiß ich nicht mehr, wie alt ich war und woher meine nachfolgenden Kaninchen kamen, bis auf eines von meinem Onkel Arnold. Egal. Es wurde nie mehr eines geschlachtet. Ich hatte dann immer ein Kaninchen um das ich mich kümmerte bis es starb. Und bekam auch immer wieder ein neues. Ich wurde älter und so mit 16 fing ich an, Kaninchen zu züchten. Was heißt züchten. Meine Häsinnen bekamen Nachwuchs, mehr war da nicht. Und alle durften leben. Mein Ausbilder züchtete Angorakaninchen. Von ihm kaufte ich die ersten Trinkflaschen. Das wenige Geld, das ich hatte verwendete ich für Pellets und in der Mittagspause mähte ich mit einer Sense Gras hinter Oma Hedwigs Haus um Heu für die Wintermonate zu haben. Zu dieser Zeit kam ich mit Hans zusammen. Er baute mir Kaninchenställe. Und wir gingen gemeinsam zur Weidelbacher Kleintierschau. Daraus entstand mein Interesse für die Kaninchenzüchter und ich wurde das Jüngstes und erstes weibliche Mitglied im Zuchtverein Weidelbach. Von Jürgen bekam ich ein Rex-Weibchen. Wir gingen auf Veranstaltungen und Festlichkeiten. Vermisst. Mein schönes, großes braunes Kaninchen war weg. Einfach so. Hatte ich vergessen, die Stalltür zu schließen? Eine Woche lang suchte ich vergebens nach ihm. Dann hörte ich bei einer Ausstellung, dass Hennings ein Kaninchen zugelaufen ist. Ich sprach ihn an und sagte: “ Das gehört mir.“ Nachdem ich ihm eine ausführliche Beschreibung ablieferte durfte ich tags drauf mein Kaninchen abholen. Ich war glücklich. Mit meiner Züchterei wurde es nie so wirklich etwas, da ich nach der Lehre heiratete und nach Frankfurt zog. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich nur noch zwei Langohren. Eines von Hans Opa und mein Braunes. Meine Mutter versorgte beide Kaninchen. Das Weiße wurde über zehn Jahre alt. Mal wieder in Weidelbach wollte ich zu meinem Kaninchen. Der Stall war leer. Meine Mutter hatte es in die Nachbarschaft verkauft 🙁 . Es war schon sehr spät, aber mich hielt nichts. In der Dunkelheit ging ich zu seinen Ställen und fand auch meinen Braunen. Die Tränen flossen ohne Ende. Ich sprach zu ihm, streichelte es und hätte es am Liebsten wieder mitgenommen. Tat es aber nicht, was ich noch sehr oft bereute. Meine Mutter sah, wie verletzt und traurig ich war. „Wenn ich das gewusst hätte…..“sagte sie……..In Frankfurt hatte ich viele Jahre Zwergkaninchen. Später, da hatten wir schon unsere Kinder und auch Hunde erfüllte ich mir den Wunsch nach einem „Deutschen Riesen“. Leider wurde er nicht viel älter als zwei Jahre. Den großen Stall hatten wir und bei Edi gab es Zwergkaninchennachwuchs. Wir holten uns drei und gaben ihnen die komischsten Namen, an die ich mich nicht mehr so ganz erinnere. Mal sehen, ob das Gedächtnis der Kinder besser ist als das meine. Zwei Namen habe ich. Kiwi, Crazy und………..QualmiTabacco 😀  Wir hatten das Glück, dass keines der Kaninchen Zahnprobleme hatte so wie die Meisten dieser Zwergrasse. Gefüttert wurden sie mit allem, was unser Innenhof und Küche hergab. Küchenkräuter, Wiesengras, Kartoffelschalen, Blätter vom Gemüse und Salat, trockenes Brot. Im Herbst gab es schon mal Maiskolben und auch Rüben. Wir wollten ihnen etwas gutes tun und verwandelten unseren Innenhof in ein großes Freigehege. Sie waren so eifrige Buddler, dass wir abends Mühe hatten, sie einzufangen. Sie gruben Gänge in denen sie sich versteckten. Da nach kürzester Zeit alles so gut wie untergraben und von unserer eigentlichen Grünfläche nichts mehr zu sehen war mussten sie wieder in ihren Stall umziehen. Dennoch sorgten wir für genügend Auslauf.

 

Es war lustig was sich alles hinter unserem Wohnwagen in Meura, Juni 2015 abspielte. Außer den Pferden sahen wir dort noch Hühner, kleine Ferkel und auch dieses Kaninchen, braungescheckt. Immer abwechselnd. Mal waren die Pferde, dann mal wieder die Hühner so wie auch das Kaninchen unsere Nachbarn. Die Ferkel die wir sahen waren ausgebüchst wie uns der Besitzer erzählte und auch das Langohr war entwischt.

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Ziegen

Außenanlage Gestüt Meura Sommer 2015

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Schafe in Stadland Sommer 2014

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Zwergzebus

31.07.2015. Auf dem Rückweg von Edi sind wir heute mal wieder den Erdbeerweg mit Murphy gegangen. Wo ich letzthin nur noch zwei Zebus sah sind es jetzt wieder mehrere. Natürlich musste ich sie fotografieren.

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27.05.2015. Die gibt es in Altenstadt schon so lange wie wir hier wohnen. Immer, wenn ich vorbeikomme bleibe ich einen Moment stehen und schaue zu ihnen hin.

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Auch in Altenstadt-Oberau gibt es Kühe, wenn auch nicht viele. Diese hier sah ich zum ersten Mal. Frühling 2015. Fleckvieh.

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Kalb und Schweinefamilie entdeckte ich auf Rügen. Spätsommer 2014.

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Sternwarte Bozen, 2010, Braunvieh

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Astronomie-Treffen in Gülpe. Die Kühe, Schwarzbunt standen in unmittelbarer Nachbarschaft. Sommer 2014

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