Bücher

Gerne gelesen habe ich seit ich lesen lernte. An drei Bücher aus Kindertagen erinnere ich mich. „Heidi“ von Johanna Spyri,  „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler und den“Struwwelpeter“ von Heinrich Hofmann. Mein Bruder hatte alle Karl May Bände die ich dann nach und nach las. Bücher haben mich stets begleitet, auch wenn es Zeiten gab, wo es wichtigere und interessantere Dinge in meinem Leben gab und ich nicht mehr so oft zum Lesen kam. Später, durch einen Bekannten wurde ich auf Seneca aufmerksam und durch ihn wieder rum, neugierig geworden, auf Philosophie. Zu dieser Thematik besuchte ich einen Kurs bei der VHS. Ich muss gestehen, dass dieses Thema so umfassend ist und vieles für mich unverständlich bleibt, so sehr ich versuche zu verstehen. Seneca und Schopenhauer, mit ihnen konnte ich mich arrangieren, auch wenn ihr Frauenbild nicht so ganz dem meinen entspricht. In meinen kreativen Phasen las ich viel über Maler und die Kunst allgemein.Heute lese ich gerne Romane aus dem Mittelalter, mal einen guten Krimi und die Prospekte der Discounter um nach Angeboten zu gucken:).

Gerne gelesen habe ich die Bücher „Vincent van Gogh“, „Michelangelo“, „Sigmund Freud“ und „Charles Darwin“ von Irving Stone und Romane von Fjodor Michailowitsch Dostojewski.

Meine Lieblingsautorin ist Rebecca Gablé, mein Lieblingsautor Ken Follett und nicht zu vergessen Terry Pratchett  und seine Scheibenweltromane. Unvergessen: „Rincewind“, „Oma Wetterwachs“, „Tod“ und die „Truhe“.

Bücher, die ich nicht mehr missen möchte:

Die Andy Geschichte“ von  Eric H.W. Aldington ,“ Der kleine Prinz“ von  Antoine de Saint-Exupéry

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und meine Bücher über diverse Maler und Malerei, was mir eigentlich nicht bewusst war. Beim Umzug von Frankfurt gab ich sie meiner Tochter, wollte sie nicht mitnehmen. Nach ca. 2 Jahren unterhielten wir uns und sie sagte, sie hätte diese Bücher noch und brachte sie vorbei. Für mich war es, als seien liebgewordene Freunde zurückgekehrt.

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Tochter der Schwäne habe ich mir als Mängelexemplar gekauft. Schön dick und als historischer Roman angepriesen war ich anfangs doch etwas enttäuscht. Vor zwanzig Jahren konnten mich mystische Bücher noch fesseln, jetzt nicht mehr. Ich gab dem Buch eine Chance, habe es durchgelesen und war positiv überrascht. Es liest sich gut ohne das Langeweile aufkommt.

Im Urlaub Italien 2015 hatte ich reichlich Zeit zum Lesen. Da öfters ohne Strom und somit ohne Laptop las ich fünf Bücher. Reise des Herzens von Lynne Wilding las sich gut ohne tiefgründigen Hintergrund somit die perfekte Lektüre für unterwegs. Das Haus der blauen Schmetterlinge von Sarah Benedikt hat mich überrascht. Zu Hause immer wieder bei Seite gelegt weil mich der Titel und die kurze Beschreibung des Inhaltes nicht ansprach fand ich es dann doch lesenswert. Ein Geschenk des Himmels von Liane Moriarty hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Eine mal etwas andere Geschichte die spannend geschrieben ist. Musste mich zurückhalten nicht doch erst einmal das Geheimnis zu entschlüsseln. Ich hatte mich im Griff und las schön brav Seite um Seite. Für mich war es das beste meiner fünf mitgenommenen Bücher. Nur der Tod kann dich retten von Joy Fielding ist für mich auch ein durchaus lesenswerter Roman für entspannte Urlaubstage. Liebe auf den letzten Blick von Lilli Beck hat mich öfters zum Lachen gebracht. Das Ende passte mir nicht, hätte gerne noch weiter gelesen. Ob es eine Fortsetzung gibt?

 

Das Buch „Die Sturmrose“ von Corina Bomann kaufte ich mir, da ich in der Inhaltsangabe Orte las wie Rügen, Hamburg und Ostsee. In Ich-Form geschrieben war ich zuerst skeptisch, doch es liest sich ganz gut. Leider ein sehr einfacher Schreibstiel, stellenweise langweilig. Ein Buch, welches man eher mal zur Seite legt, da es nicht fesselnd oder spannend geschrieben ist. Die letzten Seiten habe ich nur noch überflogen. Der Roman hat mich weder zum Lachen, noch zum Weinen und auch nicht zum Mitdenken gebracht. Der ersten Roman den ich von dieser Autorin las wird voraussichtlich auch der Letze sein.

Auf unserer Wohnwagentour 2015 sprang mir der Titel „Das Kind, das nachts die Sonne fand“ von Luca Di Fulvio ins Auge. Nach Lesens der Inhaltsangabe auf der Rückseite stand fest, ich nehme es mit. Und habe es nicht bereut. Die Handlung der Geschichte nicht unbedingt neu ließen sich die etwas mehr als 800 Seiten gut lesen ohne das Langweile aufkam. Durchaus empfehlenswert und neugierig geworden auf seine Vorgängerromane.

Zur Zeit lese ich „Kristin Lavrans  Tochter“ von Sigrid Undset. Habe das Buch in unserem Edeka entdeckt. Seit einigen Monaten kann man dort Bücher tauschen. In einem Regal im Eingangsbereich: „Eins nehmen-eins geben“. Schöne Idee.

Zurück zum Buch. Habe gerade erst angefangen mit dem Lesen und möchte es mitnehmen zum Astronomie Treffen in Gedern. Erschienen ist das Buch 1972 im Fackelverlag. Beim Tippen neugierig geworden googelte ich und staunte. Sigrid Undset, geboren am 20. Mai 1882 in Kalundborg, Dänemark , gestorben am 10. Juni 1949 in Lillehammer, Norwegen war unter anderem eine Romanautorin, die 1928  für Lavrans Tochter den Nobelpreis für Literatur erhielt. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sigrid_Undset

Habe mich durch das Buch, mehr oder weniger, gequält. Die skandinavischen Namen waren verwirrend und blieben nicht wirklich hängen. Ganz oft habe ich Seiten überschlagen, weil es einfach in der Handlung nicht vorwärts ging. Habe zu Hans gesagt: „Für mich ist das Buch wie eine Daily Soap, wochenlang nicht gesehen und wieder geschaut, findest du dich sofort wieder in die Geschehnisse ein.“ Den Schreibstiel fand ich in Ordnung.

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